Apple Watch und die Steuerung des Smart Home

Nachdem Apple bereits im Juni 2014 der Öffentlichkeit seine neue Smart Home-Plattform HomeKit vorgestellt hat, hat das Unternehmen anschließend ein weiteres Highlight aus dem smarten Gadget-Ärmel gezaubert: Die Apple Watch als smartes Alltags-Gadget für jedermann, der „im Handumdrehen“ Zugriff auf die smarten Geräte im intelligenten Eigenheim haben möchte. Die innovative Uhr wurde im März vergangenen Jahres in San Francisco vorgestellt – gut anderthalb Jahre später bringt Apple nun die Apple Watch Series 2 auf den Markt.

 

Apple Watch @apple.com

Apple Watch @apple.com

 

Groß war die Aufregung auch im Bereich der smarten Sicherheitssysteme, als im vergangenen Jahr Apples neuestes Projekt vorgestellt wurde: Das Unternehmen – mit Hauptsitz in der kalifornischen Stadt Cupertino – demonstrierte bei der Vorführung der allerersten Apple Watch unter anderem auch die Sicherheitsvorteile, die der Gebrauch jener unter Einbindung der unternehmenseigenen Sicherheitssystem-App HomeKit mit sich bringt.

 

 

Update: Wer mit der Zeit geht…

Es handelte sich dabei um eine Anwendung der Sicherheitsfirma Alarm.com. Mit dieser lässt sich vollkommen unkompliziert Zugriff auf die Bedienung der Türen, Lichtschalter und Garagen im Haushalt erhalten. Auch in die Sicherheitskameras kann man sich damit einklinken, um über die Apple Watch das gesamte Haus – rund um die Uhr – im Blick beziehungsweise auf dem Display zu haben. Überdies kann der Nutzer über die App ganz einfach eine beliebige Tür im Haus öffnen. Und nicht nur das: Das Unternehmen sorgte noch für weit mehr erstaunen, indem sie die Verifizierungsfunktion des Smart Home Gerätes vorstellten. Durch diese hat man die Möglichkeit, nur bestimmten Personen Zugang zum Eigenheim zu gewähren und für andere, unbekannte Gäste die Türen verschlossen zu halten.

Allerdings sind Türen, Lichtschalter und Garagen nicht die einzigen Objekte, die eine Smart Home-Kompatibilität aufweisen. In jedem Haushalt befinden sich weitaus viel mehr Geräte, die in die Smart Home-Steuerung miteinbezogen werden können. Gerade jetzt im Winter etwa die Heizung, natürlich der Fernseher, die Computer und auch die Spülmaschine. Ihre Steuerung mittels einer Anwendung hängt lediglich von den jeweiligen Einstellungen der Endgeräte ab.

 

Anders als die Anderen

Der Vorteil der Apple Watch gegenüber allen bisherigen Geräten ist seine riesige Reichweite und der unkomplizierte Gebrauch. Sie lässt sich nämlich bequem am Handgelenk tragen und auch auf längere Urlaubsreisen mitnehmen – eine gute Möglichkeit, das eigene von überall auf der Welt im Blick zu behalten.

Das ist neu mit der Apple Watch Series 2: Die neue Smart Watch Series 2 bietet nun ein erweitertes Spektrum an Funktionen und Vorteilen, die schlussendlich auch Auswirkungen im Umgang mit der Eigenheimsicherheit haben. Ein integriertes GPS-System etwa, macht die Uhr zum idealen Sportbegleiter, der im Gegensatz zum iPhone angenehm leicht und komfortabel beim Sporteln zu tragen ist. Selbst für Sportler, die das kühle Nass bevorzugen, ist die Update-Version der Uhr gut geeignet: Sie ist wasserdicht bis 50 Meter Tiefe. Eine umfangreiche Workout-App sowie ein Herzfrequenzmesser gehören zu den weiteren Features – damit steht Apple mit seiner Uhr den gängigen Fitness-Uhren mit Trackingfunktion in nichts nach. Mit Blick auf die Smart-Home-Sicherheit bedeutet dies also: Auch beim Sport kann der Nutzer nun auf die Sicherheitsfunktionen im Eigenheim zugreifen. Wer in der Vergangenheit dazu zum Sport das Smartphone mitgeschleppt hat, hat nun eine leichte und komfortable Alternative.

 

Schneller und damit noch sicherer

So rasant wie sich die digitale Welt derzeit entwickelt, kann es manchmal schwerfallen den Änderungen nachzukommen und vor allem auch, auf diese angemessen zu reagieren. Die Apple Watch Series 2 wurde nun mit einem neuen Dual-Core-Prozessor ausgestattet und auch die GPU-Architektur ist leistungsstärker. Somit können Apps und Animationen schneller und flüssiger ablaufen. Auch dies ist zum Vorteil der Smart-Home-Sicherheits-Welt – schließlich macht sie auch nicht Halt vor Innovationen und Erweiterungen. Eine leistungsstärkere Smart-Watch kann dahingehend also nur von Vorteil sein. Die Apps werden auch am Handgelenk getragen kontinuierlich auf den neuesten Stand gebracht.

Nach wie vor ein Nachteil, ist, dass auch die neueste Apple-Watch von anderen Geräten abhängig ist, sie also nur in Kombination mit einem Smartphone oder Tablet vom Hersteller nutzbar ist. In Bezug auf die HomeKit-Funktion allerdings, lässt sich doch deutlich erkennen, dass mit den Uhr-Innovationen und -Updates von Apple sich auch die Bedienung der Sicherheitssysteme im Eigenheim deutlich verbessern und vereinfachen lässt. Ohne die Apple Watch ist Bedienung der Schutzfunktionen im smarten Eigenheim sicherlich deutlich aufwendiger und weniger praktikabel (Stand: November 2016).

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Apple Watch Webseite

 

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