Branto: Die Zukunft des Smart Homes? – Kickstarter

Das Thema Smart Home und Hausautomation ist aktuell in aller Munde und auf der ganzen Welt beschäftigen sich Experten damit, die verschiedenen Technologien noch weiter zu verbessern. Wer sich jedoch selbst für ein eigenes Smart Home interessiert, der muss aktuell oftmals noch tief in die Tasche greifen. Mehrere Tausend Euro sind keine Seltenheit für die Hausautomation. Mit Branto betritt nun jedoch ein junges Unternehmen die Bühne, das diesen Umstand ändern will. Für lediglich 400 Dollar soll jeder schon bald sein eigenes Smart Home besitzen können.

 

Günstiger zum eigenen Smart Home?

Branto ist ein junges Unternehmen aus der Ukraine und gleichzeitig der Name des neuartigen Produktes, welches das Start-up schon bald auf dem Markt für Hausautomation etablieren möchte. Das Ziel der Ukrainer ist es, praktisch jedem Menschen ein eigenes Smart Home zu ermöglichen und dies zu einem überschaubaren Preis.

Um Branto auf dem Markt etablieren zu können, hat das Unternehmen aktuell eine Kickstarter-Kampagne gestartet. Mit dieser möchte man 500.000 Dollar einsammeln, welche dazu dienen sollen, den Hausautomation-Alleskönner auf den Markt zu bringen. Bis zum 8. März haben Interessenten Zeit, um das Gerät zu unterstützen und damit die Marktreife sicherzustellen. Für 399 Dollar soll das Produkt dann letztendlich auf den Markt kommen. Der europäische Preis dürfte vermutlich bei 399 Euro liegen, da gerade bei Elektroprodukten mittlerweile ja meist eine Umrechnung von 1:1 bei den Preisen durchaus üblich geworden ist.

 

 

So viel steckt in Branto

Wer erstmals einen Blick auf Branto wirft, der wird nicht vermuten, dass die futuristisch aussehende Kugel für ein Smart Home eine Rolle spielen könnte. Grundsätzlich soll das Produkt als Schnittstelle dienen und mit einer Vielzahl an Smart Home Geräten kommunizieren können. Um dies sicherzustellen, wurden in Branto eine breite Anzahl an Kommunikationsmöglichkeiten verbaut. Die Kugel besitzt Bluetooth, Wi-Fi, ZigBee und Infrarot und kann so über eine Vielzahl an Wegen mit den Geräten des Smart Home kommunizieren. So lassen sich beispielsweise Smart-TVs, die eigene Klimaanlage oder das Sicherheitssystem über Branto ansteuern.
Letztendlich soll es möglich sein, auf faktisch alle Smart Home Geräte im Haus über die kleine Kugel zugreifen zu können. Wo Hausautomation sonst nur über ein teures und aufwendiges System möglich ist, soll Branto ein Smart Home auf simple Art und Weise möglich machen.

 

Abbildung vom Branto Smart Home Gerät

Branto Smart Home Gerät @branto.co

 

Mehr Sicherheit durch Hausautomation

Hausautomation und Smart Home sind grundsätzlich nicht nur allein dazu da, um mehr Bequemlichkeit im Haus zu schaffen. Sie haben oftmals auch einen weiteren Nutzen und sorgen beispielsweise für mehr Sicherheit. Auch hier soll Branto trotz seines vergleichsweise geringen Preises professionelle Hilfe bieten. So wurde in der kleinen Kugel nicht nur ein Mikrofon, sondern auch eine 360-Grad-Kamera verbaut. Durch beide Geräte ist die Kugel in der Lage seine Umgebung zu überwachen und beispielsweise eine brechende Scheibe zu registrieren. Dies soll es Einbrechern schwerer machen, unbemerkt ins Haus zu kommen.

Zudem kann der Nutzer durch die Kamera praktisch von überall sein Haus überwachen. Möchte man beispielsweise immer einen Blick auf sein Baby haben, dann muss man Branto lediglich neben dem Bett platzieren. Der Zugriff auf die Kamera erfolgt entweder per App über ein Smartphone oder über Google Glases. Wobei die Einstellung der Produktion der Smart-Glases womöglich dazu führen könnte, dass das Unternehmen diese Funktion noch einmal überdenkt.

 

Fazit

Das junge ukrainische Unternehmen hat sich mit Branto durchaus einiges vorgenommen. Gelingt das Erreichen der Marktreife, ohne dass der Preis erheblich steigt, dann könnten einige Veränderungen auf den Markt der Hausautomation zukommen. Gerade der unschlagbare Preise in Kombination mit den vielen Möglichkeiten, würde ein Smart Home nun erheblich günstiger machen. Zunächst einmal muss jedoch die Kickstarter-Kampagne erfolgreich abgeschlossen werden, wo durchaus noch ein gutes Stück zu gehen ist.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von branto

oder auf der Kickstarter Branto-Seite

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2 Kommentare

  1. BS 29. Januar 2015
  2. Paula 29. Januar 2015

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