Cisco, Verizon und General Electric: teilen sie sich den IoT-Markt?

Geht es nach IoT-Experten, haben die drei US-Giganten Verizon, Cisco und General Electric eine perfekte Ausgangssituation inne, um den Markt rund um das Internet of Things (Internet der Dinge) dominieren zu können. Grund sind vor allem das technische und kommunikative Fundament für entsprechende Weiterentwicklungen.

 

KWIK - Internet der Dinge - IoT

 

Ideale Grundvoraussetzungen zur Realisierung einer IoT-Infrastruktur

Cisco gelten auf internationaler Ebene als eine der treibenden und führenden Kräfte, wenn es um die professionelle Vernetzung und Netzwerk-Infrastruktur geht. Diese Technologien werden bei der Realisierung eines umfassenden Internet der Dinge elementar sein. Zwar sei es laut vielen Experten für Verbraucher ausreichend, sich lediglich auf WLAN und Bluetooth zu verlassen, Unternehmen und die Öffentliche Hand benötigen aber ein professionelles Netzwerk. Cisco könnte dafür das Fundament liefern.

Verizon hingegen gilt in den USA als der größte kabellose Netzwerkanbieter, zugleich befinden sie sich nach Insiderinformationen am weitesten in der Entwicklung hin zum neuen 5G-Standard. Dieser soll 30 bis 50 Mal so schnell wie das bisher etablierte 4G sein. Diese kabellos erreichbaren Top-Geschwindigkeiten werden Verizon eine Vormachtstellung im Internet der Dinge gewähren, schließlich funktioniert dieses umso besser, umso weitläufiger und schneller Daten und Geräte miteinander kommunizieren und sich austauschen können.

General Electric sind mit den Predix-Applikationen, komplett cloud-basiert, bereits stark in das IoT und deren Entwicklung involviert. In der Zukunft werden sich die Leistungen rund um das Internet der Dinge nur noch verstärken und zugleich weitläufiger gestalten. Zum aktuellen Zeitpunkt gelten die Predix-Applikationen als echter IoT-Vorreiter, der auf dem Markt mehr oder weniger konkurrenzlos agieren kann. General Electric haben somit schon „per default“ die Nase vorn – denn bei anderen vergleichbaren Anbietern existieren entweder noch gar keine IoT-Anwendungen oder diese finden sich nach wie vor in der Entwicklungs- oder Testphase.

 

IoT als potentielle Goldgrube für dominierende Marktteilnehmer

Das Internet der Dinge könnte für diese drei Konzerne einen weiteren, zusätzlichen Aufschwung am Technologiemarkt darstellen. Nicht nur wächst der IoT-Markt selber von Jahr zu Jahr, auch gewinnt er immer stärker an Bedeutung – und geht längst über das Komfort-Argument eines Smart Homes hinaus. Für andere Wettbewerber gilt es also aufzuholen oder im Schatten der „drei Großen“ zu agieren.

Ähnliche Beiträge

Antworten