Dojo | Zusätzliche Sicherheitskomponente für das Smart Home

Das Smart-Home-Produkt Dojo, entwickelt vom israelischen Start-Up Dojo Labs, soll Verbrauchern im Smart Home einen noch höheren Sicherheitsstandard gewähren, der vor allem auf die umfassende Vernetzung im Internet der Dinge reagiert. Weil bei diesem modernen Konzept alle Komponenten gleichermaßen miteinander vernetzt werden und untereinander kommunizieren, sei eine zusätzliche Sicherheitskomponente besonders wichtig – so die Sicherheitsexperten aus dem Hause von Dojo Labs.

 

Abbildung der Dojo Box für mehr Sicherheit im Smart Home und im IoT

Dojo Box @ dojo-labs.com

 

Bereit für einen Launch in 2016

Die kleine schwarze Box mit dem etwas eigenwilligen Design wurde über mehr als ein Jahr lang entwickelt und soll nach aktuellen Informationen im März 2016 erscheinen. Etwas uneben in seiner Form, ist der kleine schwarze Helfer mit einem Anschluss für das Ethernet-Kabel ausgestattet. Er wird also direkt an den Router angeschlossen und erhält damit Zugriff auf 100 Prozent des eingehenden und ausgehenden Traffics. Wer plant Dojo für sein eigenes Smart Home zu nutzen, muss also auch akzeptieren, dass der Hersteller der „Firewall“ Informationen von diesem Traffic erhält.

Der kleine schwarze Helfer selber soll sich vor allem an unerfahrene Nutzer richten, die sich ein rundum abgesichertes Smart Home wünschen, ohne dafür selber technisch besonders in puncto Internet-Security versiert zu sein. Damit das in der Praxis gelingt, erhalten Verbraucher mit Dojo Zugriff auf die gleichnamige App, die in ihrer Optik ein wenig dem Interface von WhatsApp ähnelt. Hier liefert das Plugin dann weitere Informationen von verschiedenen Aktivitäten im Smart Home, beispielsweise wenn jemand ohne Zugriffsrechte in das Smart Home Netzwerk eindringen möchte. Der Verbraucher selber erhält dann zu jeder Statusmeldung eine Auswahl von Optionen, mit denen er festlegt, wie er auf diesen Vorgang reagieren möchte. Versucht jemand in das Smart Home Netzwerk zu gelangen, kann dieser mit einem Klick auf „Block“ ganz einfach ausgesperrt werden. Handelt es sich jedoch um einen Gast, der einfach nur kurz das Internet nutzen möchte, könnte in der Dojo App die Option „Einmalig erlauben“ gewählt werden.

Diese einfache Steuerung, bei der wichtige Sicherheitsmaßnahmen mit nur einem Klick ausgelöst werden, soll vor allem technisch weniger versierten Nutzern den Umgang erleichtern. Wichtig war den Erfindern von Dojo außerdem, dass Security im eigenen Smart Home nicht zur Herkulesaufgabe wird. Man möchte den Verbraucher also nicht dauernd mit unzähligen Meldungen und Optionen „nerven“, sondern sich auf automatisierte Protokolle berufen. Über die App können dann einzelne Reaktionen natürlich dennoch jederzeit manuell ausgelöst werden.

 

 

Automatische Übermittlung der Daten

Wie eingangs bereits kurz angedeutet, werden erzeugte Daten des Traffics automatisch an das Unternehmen Dojo Labs übermittelt. Da in der Cloud angelangt, wird der Traffic durch fortschrittliche Algorithmen kontinuierlich überprüft, um Schadsoftware, Lücken im Sicherheitskonzept oder allgemein bedenklichen Datenaustausch sofort zu identifizieren. Die Security im Smart Home erfolgt damit nicht nur in diesem selber, sondern indirekt auch im Hause der Experten. Die Hersteller betonten hier, dass lediglich Metadaten ausgelesen werden, nicht aber persönliche oder vertrauliche Daten. Die Überprüfung, mit der Dojo im Smart Home arbeitet, ist verhältnismäßig simpel. Da technische Geräte im Smart Home immer eine eindeutige Funktion haben, beispielsweise Licht an- und ausschalten oder dimmen, überprüft Dojo den Metadaten-Stream, ob hier eine Unverhältnismäßigkeit vorliegt.

 

Fazit zum Dojo

Bis dato ist Dojo im Smart Home ein theoretisches Konzept. Alle Informationen stammen direkt aus der Hand der Hersteller, zudem können vor dem Marktstart 2016 kaum praktische Tests erfolgen. Für Menschen, denen Sicherheit im Smart Home ein ganz besonders wichtiges Gut ist, könnte Dojo aber die Lücke schließen, die eine globale Vernetzung im „Internet der Dinge“ mit sich bringt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf Dojo Labs

 

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