Europäische Richtlinie zum Smart Home

Vom 04. bis 06.11.2014 präsentierte die internationale Messe Utility Week in Amsterdam die Neuheiten aus dem Bereich moderne und intelligente Technik. Teil der Messe waren Produkte rund um das Smart Home. Dabei soll im Bereich der Hausautomation ein Durchbruch präsentiert werden, der dem schwächelnden Markt einen Aufwind gibt. Drei große europäische Energie Unternehmen (Initiative AGORA, Energy@home und EEBUS) trafen sich vorab um grundlegendes für das neue Jahr festzulegen. Der Trend geht dabei Richtung einheitlicher Hausautomation. Dies hat Vorteile für Unternehmen, Verbraucher und Umwelt.

 

Der Trend geht zur Hausautomatation

Der Trend geht zur Hausautomatation

 

Ein Europa- Eine Sprache in der Hausautomation

Die Initiatoren gehen mit dem Motto „One Europe, One Language, One Smart Home!“ an die Öffentlichkeit. Dabei soll Einheit geschaffen werden, um die Verwendung technischer Geräte anzupassen, eine geschlossene Operation der modernen Geräte soll die Geschäftsidee Smart Home weiter vorantreiben und durch Einfachheit und Überschaubarkeit den Absatz der Techniken steigern.

Die Interoperabilität zwischen Anbietern hat dabei ein Alleinstellungsmerkmal. Bei Mobiltelefonen wurde der Schritt zu einheitlichen Ladekabeln schon vor Jahren gegangen. In der Hausautomation ist der Fortschritt für den Endverbraucher dadurch enorm, dass nicht nur Stromnetz und Eingabesprache einfach funktionieren, die nötige Interaktion der Geräte ermöglicht ein freieres Kombinieren zwischen den Anbietern.

 

Das Zuhause unterwegs im Blick behalten

Das Zuhause unterwegs im Blick behalten

 

Einfache Smart Home Funktion

Durch Interoperabilität, soll eine Vereinfachung bis hin zum Ziel der kompletten Plug and Play Vernetzung:

Kauft man sich ein Gerät der Initiatoren, wird dies sofort mit dem Smart Home verbunden

Geräte können einfach zum Netz hinzugefügt oder darauf entfernt werden, ohne dass zusätzliche Software organisiert werden muss. Durch eine höhere Nachfrage in der Hausautomation durch einfachere Nutzung und interoperable Geräte ermöglicht sich eine hohe Energieersparnis mit positivem Effekt in Form einer geringeren CO2 Emission und eine Senkung der Energiekosten. So kann man sein zu Hause aus dem Büro oder dem Urlaub steuern, kurz bevor man nach Hause kommt die Heizung anstellen, die Räume belüften von Unterwegs, prüfen ob die Kinder von der Schule nach Hause gekommen sind oder sich über den allgemeinen Status des Hauses informieren.

Die Smart Home Geräte interagieren. Mit einer Fernbedienung oder dem Smartphone kann man alle Teile des Hauses steuern. Auch eine Überwachung für Pflegebedürftige ist im kommen und lebt die Basis für eine humane rund-um Vorsorge.

 

Anpassung an den technischen Fortschritt

In vielen Gebieten ist Interoperabilität ein Fremdwort. Ob bei Kraftfahrzeugen, Fahrrädern internationalen Steckdosen und Stromspannungen gibt es große Unterschiede. Die Globalisierung, das näher rücken auf dem Kontinent erfordert eine Vereinfachung für den Endverbraucher. Was Anfangs als Bewegung für Energiemanagement startete befasst sich heute auch mit der Hausautomation und letztendlich bringt es auch Unternehmen nichts, wenn das komplette Sortiment aufgrund eines unbeliebten, schlechten Produktes unbrauchbar wird, da alle Produkte der Firma wie eine Kette zusammen hängen.

 

Die 3 Akteure für ein neues Smart Home

Die EEBUS Initiative e.V.
Im Bereich der Hausautomation, Energie-, Telekommunikations- und Elektronikwirtschaft vernetzt der Verein auch die größten internationalen Unternehmen. Vernetzung bedeutet effektivere Kommunikation und sorgt für die Gewinnmaximierung. Der Verein befasst sich neben Normungsinitiativen ebenfalls mit der Meinungsbildung. Auf internationaler Ebene kooperiert man mit Verbänden und Gremien. Das Ziel ist es, ein interkonnektives, interoperables Europa zu haben. Weitere Informationen erhalten Sie auf EEBus Initiative

Agora
Nach dem Zusammenschluss vieler französischer Großunternehmen entstand die Bewegung dur Hausautomation. Das Ziel ist es, durch neue Produkte und Geräte den Markt offener, transparenter und nutzerfreundlicher zu gestalten. Im Bereich der Sicherheit im Smart Home, der Effektivierung und Gewinnmaximierung beim Einsatz der Hausautomation und eine Vereinfachung der Bedienung im Bereich der Unterhaltung, Komfort, der Kommunikation und auch der Hauspflegedienste.

Energy@home ist eine so genannte Nonprofit Organisation, auch hier liegt Hauptaugenmerk auf eine energieeffiziente, effektive Nutzung der Ressourcen, auch durch das Prinzip Smart Home. Die Organisation entwickelt ebenfalls Ansätze für eine direkte Gerät-zu-Gerät Kommunikation.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von reseau-domiciliaire


Anmerkung: Gerade für die Einsparung von Strom/Energie könnte Sie unser Artikel zum Smart Meter interessieren.

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