GreenIQ Smart Garden Hub – das Nest für den Garten

Das Internet der Dinge ist längst Realität und offenbart Ihnen bislang so nicht denkbare Anwendungen. Das dürfte auch die Macher hinter dem israelischen Unternehmen GreenIQ inspiriert haben. Ausgehend von der grundsätzlichen Funktionsweise einer Smart-Home-Steuerung hat man das Konzept einfach auf den Garten übertragen. So hat GreenIQ Anfang des Jahres auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas (CES 2015) den Smart Garden Hub präsentiert. Vielfach wird die Steuereinheit noch belächelt, jedoch steckt hinter dem Produkt ein bemerkenswertes Potenzial.

 

Zuerst war da die Smart-Home-Zentrale

Längst gehören Produkte, die dem „Internet der Dinge“ zugeschrieben werden können, zum Alltag. Die Hersteller der unterschiedlichsten Produkte begannen verstärkt, die Internet-Technologie von Smartphone und Computer auf ihre Geräte und Produkte zu übertragen. Die Fahrzeugindustrie bietet Ihnen mit dem interaktiven Automobil wohl den deutlichsten Beleg, wie sich das Internet in bislang „unerschlossenen“ Märkten ausbreiten konnte. Kühlschränke oder Backöfen mit Internetverbindung dagegen wurden anfangs noch verwundert bestaunt. Bis man auch hier die Möglichkeiten erkannte: der Kühlschrank könnte autonom gekühlte Produkte im Internet nachkaufen, der Backofen das Essen vor dem Heimkommen aufwärmen. Als Beispiele hierfür kann Miele@Home und Home Connect von Bosch und Siemens genannt werden.

 

Bild des GreenIQ Smart Garden Hub

GreenIQ Smart Garden Hub @greeniq.co

 

Noch fehlte eine zentrale Steuerung

Inzwischen haben die Konsumenten die Nutzungsmöglichkeiten durchaus erkannt. Doch statt für viele Geräte jeweils eine eigenständige App zu installieren und manuell Abläufe einfach nur fernzusteuern, wurden erste Smart-Home-Steuereinheiten entwickelt. Da diese buchstäblich wie ein Knotenpunkt alle elektrischen Komponenten und Anwendungen im Haus zusammenführen, werden sie sinniger Weise auch als Smart Home Hubs bezeichnet. Selbst Automobile werden heute mit dem Smart Home verbunden.

Der integrierte Wagen meldet dem Smart Home beispielsweise, dass man sich auf dem Nachhauseweg befindet. Nun fährt das System das Thermostat für Raumtemperatur und andere Geräte aus dem Energiesparmodus hoch. Längst ist das Smart Home damit über den Status einer einzigen Fernbedienung für Licht, Videosprechanlage, TV-Geräte, Heizung und Haushaltgeräte hinausgewachsen. Prozesse werden gleichzeitig eigenständig überwacht, analysiert und nach eingegebenen Parametern optimiert.

 

 

Prozesse im Garten steuern und effizient gestalten

Damit war es nur logisch und konsequent, diese Idee auch auf den Garten auszuweiten – der Smart Garden Hub von GreenIQ war geboren. Dieser kann entweder eigenständig oder sogar an den Smart-Home-Hub angebunden betrieben werden. Die Steuereinheit ist mit unterschiedlichen Sensoren auch dritter Entwickler ausgestattet. Wetterberichte aus dem Internet können ebenso angeschlossen werden wie die Wetterstation, Regenmesser, Sonnenstandsmesser oder Feuchtigkeitssensoren anderer Hersteller.

Damit stehen dem Garden Hub Daten wie Bodenfeuchtigkeit, die Aussicht auf Regen, Windrichtungen und Windstärken zur Verfügung. Der Smart Garden Hub steuert diese Prozesse nun mithilfe der eingehenden Daten der unterschiedlichen Sensoren und Informationsquellen. Explizit für Menschen, die nicht so viel Zeit Zuhause verbringen, lohnt die Anschaffung dann auch bei einem Preis von aktuell 250 US-Dollar.
 

GreenIQ Smart Garden @greeniq.co

GreenIQ Smart Garden @greeniq.co


 

Enormes Potenzial nicht nur in den USA

Bewässert wird nur dann, wenn es tatsächlich notwendig ist. Laut dem Hersteller GreenIQ wird bei den Benutzern heute schon rund die Hälfte an Wasser eingespart. Da es sich bei uns um wertvolles und aufwendig aufbereitetes Trinkwasser handelt, das aus der Leitung kommt, stellt das natürlich eine massive Entlastung der Natur und des Trinkwasserverbrauchs dar. Nachdem Urban Gardening ohnehin ein immer populärer werdender Trend ist, können Dach- und Balkongärten effizient, aber dennoch sparsam mit Wasser versorgt werden.

 

Wasser sparen und unbegrenzte Erweiterungsmöglichkeiten

Die Steuereinheit bietet noch mehr Komfort, da Sie sie bequem über Smartphone oder Tablet-PC regeln können – unabhängig vom Betriebssystem (iOS, Android). Selbst verschiedene Garten- und Bewässerungs-Zonen lassen sich so einrichten und überwachen. Die enormen Einsparungsmöglichkeiten würden sich ebenfalls schnell amortisieren, denn gerade in Deutschland ist Trinkwasser aus der Leitung nicht nur wertvoll, sondern auch entsprechend kostspielig. Nicht zu vergessen die zahlreichen ergänzenden Anschluss- und Steuerungsmöglichkeiten, die eingebunden werden können (Beschattung, Bewegungssensoren usw.). Damit ist der Smart Garden Hub eine sinnvolle Smart-Home-Ergänzung.

 

Technische Information zum Smart Garden Hub

  • 15 cm Durchmesser
  • 5.3 cm Höhe
  • Gewicht: 392 Gramm
  • RJ-45 Ethernet 10/100 BASE-T)
  • Wi-Fi (802.11b/g/n Standard)
  • DHCP Protokoll
  • App arbeitet mit den meisten iPhone, iPad, Android Smartphones und Tablets. Windows PC + Mac
  • Arbeitet u.a. mit Parrot Flower Power, Koubachi und Netatmo zusammen

Weitere Informationen erhalten Sie auf GreenIQ

Preis und Informationen: GreenIQ erhalten Sie für ca. 280€ auf Amazon (Partnerlink)

Tipp: Der Smart Garden Hub ist mit Parrot Flower Power kompatibel

 

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Kommentare

  1. Andreas Maurer 1. Juni 2016

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