iBot’s iQu E10 und iQu E11 kreieren das Internet der Dinge

Was ist iBot iQu E10 und iQu E11? Nein, nicht die Kugelkamera von Orange Micro ist gemeint. Wir schreiben das Jahr 2016, Computer-Gadgets mit Firewire-Anschluss sind out, die Online-Welt interessiert sich für IoT, ein Internet der Dinge mit drahtloser Konnektivität. Hier ist iBot ein Unternehmen, von dem sich Microsoft eine Armee von IoT Clonekriegern verspricht, die dem Redmonder Riesen verlorenes Terrain zurückerobern soll. Microsoft? Das war doch damals auf dem PC …

 

iBot iQu E10  Prozessor für das Internet der Dinge (IoT)

iBot iQu E10 Prozessor für das Internet der Dinge (IoT) @iamibot.com

 

Was ist iBot iQu?

Zugegeben, der Seitenhieb in der Einleitung ist überspitzt. So ausschließlich mobil ist die vernetzte Welt auch 2016 noch nicht, trotz IoT-Hype. Doch zwischen Smartphones und Tablets auf der einen und Raspberry Pi & Co auf der anderen Seite wird die Nische für den klassischen PC immer enger. Mit ihm lassen sich immer weniger Kunden hinter dem Ofen hervor locken. Gefragt sind intelligente Dinge, die sich zum IoT vernetzen.

Der iBot iQu Prozessor verspricht, auch bestehende, alte Geräte zu Smart Devices zu machen, die sich in Microsofts wolkenlos azurblauer Cloud zusammenfinden. Das Paradebeispiel auf der Homepage des Herstellers liest sich wie die Umkehrung einer Strategie, mit der Hilfsorganisationen nachhaltige Hilfe leisten wollen. Sie bauen im Dorf eine Pumpe, damit sich die Bewohner selbst versorgen können. Der Hersteller des iBot iQu zeigt, wie Sie aus dem Vertrieb von Wasseraufbereitern den Verkauf von aufbereitetem Wasser als Dienstleistung machen. Auch das ist nichts grundsätzlich neues. Im IT-Bereich haben sich zum Beispiel die Hersteller von PC-Druckern trotz wachsendem Konkurrenzdruck und sinkenden Gerätepreisen mit einer ähnlichen Strategie über Wasser gehalten. Interessant ist aber, dass das Geschäftsmodell hinter iBot iQu ebenfalls diesem Vorbild entspricht. Während zum Beispiel Google Ihnen mit Brillo und Weave Werkzeug für die schnelle und einfache Entwicklung von Smart Devices in die Hand gibt, bietet iBot die Geräte- und App-Entwicklung als Dienstleistung an. Entsprechend dürftig sind auch die technischen Informationen zum iBot iQu auf der Website des Herstellers. Offensichtlich möchte man dort so wenig wie möglich aus der Hand geben. Diese Einstellung ist ja auch von Microsoft bekannt.

Die iBot iQu Prozessoren versprechen, auch bestehende, alte Geräte zu Smart Devices zu machen

 

Wird iBot iQu Microsoft retten?

Microsoft ist es gewohnt, auf den fahrenden Zug aufzuspringen und das Feld von hinten aufzurollen. Wirtschaftlich bietet das den Vorteil, dass die kostspielige und fehlerträchtige Pionierarbeit von anderen geleistet wird. Im IoT gilt es aber nicht nur einen Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen, wie Ende der 90er beim Browser-Krieg gegen Netscape. Neben Alphabet, wie sich der Kopf des Google Imperiums neuerdings nennt und damit in der alphabetischen Sortierung noch vor Amazon und Apple platziert, mischen auch Namen wie LG oder Samsung ganz vorne mit, ganz zu schweigen von der aufstrebenden chinesischen Konkurrenz – und alle träumen von einer Position, wie sie Microsoft hatte, als der PC der Inbegriff des Computers war. Können die Redmonder im IoT früheren Glanz zurückgewinnen oder verglüht der Stern langsam, so wie zum Beispiel der von Nokia, dessen Überreste sich Microsoft 2013 einverleibt hat. Erinnern Sie sich noch an die Erfolgsstory, vom Gummistiefel zur Handy-Marke Nummer Eins? Weitere Informationen erhalten Sie auf Microsoft.

iBot’s iQu E10 und iQu E11 kreieren das Internet der Dinge
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Kurzfassung

Microsoft könnte mit dem iBot iQu E10 und iQu E11 im IoT-Markt Boden gutmachen.

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