iHaus schaut in die Glaskugel: der Smart Home Markt in 2016

Das Internet of Things entwickelte sich 2015 vom Nischenmarkt unaufhaltsam Richtung Massenmarkt. Medial fanden vor allem Smart Homes und Connected Cars in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit. Beide Bereiche sind für Konsumenten sehr emotional. Schließlich sind das eigene Heim und das Auto zwei herausragende Ausprägungen des Privatlebens. Da lassen die Menschen verständlicherweise nicht mit sich spaßen. Als Marktbeobachter kann man jedoch den Eindruck gewinnen, dass genau das in 2015 versucht wurde: (potentielle) Kunden auf den Arm nehmen und technische Möglichkeiten vorgaukeln, die so nicht vorhanden sind. Wird 2016 alles besser? Robert Klug, CEO der iHaus AG, wagt eine Prognose.

 

Die Zukunft wird smart

Die Zukunft wird smart

 

Zahlreiche Smart Home Geräte drängen 2015 in den Markt

Trotz enormer Entwicklungsschritte auf dem Gebiet des Connected Cars wird das selbstfahrende Auto so schnell nicht auf deutschen Straßen rollen. Experten rechnen damit, dass selbstfahrende Autos zum Jahr 2020 regulär im Straßenverkehr auftauchen. Bis dahin müssten aber noch diverse rechtliche Fragen wie Haftung geklärt werden. Der Smart Home Markt ist da schon deutlich weiter: schon heute können zahlreiche IP-fähige Geräte in das WLAN integriert werden, um einen Zusatznutzen zu erfüllen, der das Leben vereinfacht oder effizienter macht: Lichtkommunikationssysteme (z.B. Philips Hue) und komfortable Home-Entertainmentsysteme (z.B. Multiroom Systeme), intelligente Steckdosen und Thermostate, Netatmo-Wetterstationen zur Kontrolle der Luftqualität im Haus oder intelligente Stromspeicher für eine stärkere Energie-Autonomie etc.

 

Wer hat 2016 die größten Wachstumschancen?

Die größten Wachstumschancen haben im kommenden Jahr alle Anbieter mit Geräten, die sich per App steuern lassen. Im Umkehrschluss heißt das, dass Geräte, die nicht App-kompatibel sind, ihre Daseinsberechtigung langfristig verlieren. Doch bedeutet eine Fülle von Produkten bereits, dass das Smart Home Konzept als vollvernetztes Haus bereits Realität ist? Nein, denn IoT-fähige Geräte müssen untereinander und mit dem Anwender kommunizieren können. Es muss eine Schnittstelle zur Verfügung stehen, über die alle Smart Home-fähigen Produkte im Haushalt einfach integriert werden können – nur so lässt sich das Haus intelligent steuern. Der Kunde weiß heute schon recht gut, dass alles andere keinen Sinn macht. Eine der häufigsten Fragen lautet: Kann ich das System anbinden?

 

Die Einsatzgebiete von iHaus @ ihaus.de

Die Einsatzgebiete von iHaus @ ihaus.de

 

Es braucht findige Systemintegratoren mit gutem Netzwerk

Die Systemanbieter für Smart Home werden es 2016 weiterhin schwer haben, im Markt Fuß zu fassen. Vielen fehlt schon jetzt das nötige Kapital. Das hat die IFA in Berlin dieses Jahr schon erahnen lassen. Was die Technologie betrifft, haben viele Unternehmen bereits erkannt, dass die Integration der Smart Home-Komponenten das wichtigste ist. Einige Anbieter sind jedoch gefordert, ihre Strategie entsprechend zu ändern. Oft ist das Marketing besser als das Produkt, dadurch werden beim Kunden falsche Erwartungen geweckt, die die Geräte in der Praxis nicht erfüllen können. Das führt dazu, dass Endverbraucher häufig noch der Meinung sind, Smart Home sei ein Geschäft mit Illusionen, was definitiv nicht der Fall ist. Die Interoperabilität und Verknüpfung von Lösungen unterschiedlicher Hersteller sollte an erster Stelle stehen, um auch neue Käuferschichten für Smart Home-Technologie zu begeistern. Die Zukunft des Smart Home-Markts in Deutschland liegt nicht in der Einbindung einzelner Geräte, sondern in der intelligenten Verknüpfung von Produkten unterschiedlicher Hersteller in ein eigenes, neues Wohnkonzept.

 

Was sind die Neuheiten bei iHaus in 2016?

iHaus versteht Smart Home weiter als Gesamtkonzept, entsprechend bringen wir im zweiten Quartal 2016 einen Portemonnaie-großen Server auf den Markt, der dem Nutzer als 24/7-Assistent dienen soll, auch wenn dieser einmal nicht zu Hause ist. Damit einher geht ein Cloud-Service, der die Bedienung der iHaus-Plattform auch außerhalb der eignen vier Wände ermöglicht. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Möglichkeit, via Push-Benachrichtigungen mit dem Nutzer in Kontakt zu treten. Diese Funktion wird es zusammen mit dem Server-Launch geben.

 

iHaus App zur Steuerung der Sonos Playbar auf einem Samsung Smart TV

iHaus App – Sonos und Smart TV @ ihaus.de

 

Intelligente Energielösungen bleiben Wachstumsmotor der Branche

Neben der infrastrukturellen Erweiterung setzen wir weiter auf unsere vier Säulen Sicherheit, Energie, Lifecare und Lifestyle, um kontinuierlich weitere Produkte namhafter Kooperationspartner in das iHaus-Ökosystem einzubinden. Vor allem der Bereich Energie wird im gesamten Markt weiter für Wachstum sorgen. Schließlich können Kunden bares Geld sparen und ein Stück Unabhängigkeit zurückgewinnen. Im letzten Quartal des Jahres konnte iHaus noch eine strategische Partnerschaft mit HYCUBE, Anbieter von Stromspeichern, schließen. Ziel ist eine bedarfsgerechte, effiziente und umweltfreundliche Stromversorgung mithilfe der intelligenten Speichergeräte für erneuerbare Energien.

Die Zukunft des Smart Home-Markts in Deutschland liegt nicht in der Einbindung einzelner Geräte, sondern in der intelligenten Verknüpfung von Produkten unterschiedlicher Hersteller in ein eigenes, neues Wohnkonzept

Für Technikfreunde bleibt der Markt in jedem Fall spannend: weitere Anwendungsszenarien von Smart Home Technologie scheinen nur durch die Kreativität der Entwickler begrenzt.
Weitere Informationen zu iHaus, Möglichkeiten für ein Beratungsgespräch rund um die Integration eines HYCUBE Stromspeichers und mehr finden Sie unter: ihaus.de

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