Kello, die Schlaf-Revolution auf Kickstarter

Jeden Morgen das gleiche Ritual: Der Wecker klingelt, eine schlaftrunkene Hand tastet nach der Schlummertaste, doch bis der nächste Weckton läutet, ist es schon vorprogrammiert – wieder einmal verschlafen. Morgenmuffeln bringt der Wecker Kello einen gesunden Schlafrhythmus bei. Sein Geheimnis liegt in regelmäßigen Schlafenszeiten, Atemübungen und dem Kampf gegen die Schlummertaste.

 

Kello, der smarte Wecker auf Kickstarter

Kello, der smarte Wecker auf Kickstarter

 

Raus aus den Federn!

Manche Menschen haben von Natur aus einen rundum gesunden Schlaf. Andere hingegen sind echte Nachteulen und kommen am Morgen einfach nicht aus dem Bett. Wenn der Wecker klingelt, ist dann die Schlummertaste der beste Freund. Doch wirklich produktiv ist die morgendliche Choreographie aus Aufwachen, Schlummertaste drücken und noch einmal umdrehen nicht. Nur noch ein paar Minuten…und schon hat man wieder einmal verschlafen. Ein guter Morgen beginnt mit einer erholsamen Nacht. Aber wie gelingt es, sich selbst einen besseren Schlafrhythmus beizubringen?

Mit dem intelligenten Wecker Kello zieht ein Wächter über die Nachtruhe in das Schlafzimmer ein. Das unscheinbare Gerät hat ein erstaunliches Talent: Es hilft seinem Besitzer dabei, schneller einzuschlafen und am Morgen entspannter aufzuwachen. Eine echte Schlafrevolution, die schon über 2.000 überzeugte Unterstützer über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter jetzt möglich gemacht haben.

 

 

Ein Wecker mit vielen Talenten

Entwickelt wurde der smarte Wecker Kello in Hong Kong. Sein Erfinder Antoine Markarian litt selbst viele Jahre lang unter schlechtem Schlaf. Er sah sich sich verschiedene Studien über Schlafqualität an, um zu verstehen, wie er seine Nachtruhe optimieren könnte. Dabei fand er heraus, dass das wichtigste regelmäßige Schlafenszeiten sind. Eine Änderung des Lebenswandels kann also Abhilfe schaffen, um ganz ohne Tabletten am Morgen entspannt aufzuwachen.

Kello versteht Markarian deshalb weniger als Wecker und vielmehr als eine Art Schlaftrainer der Anwendern aktiv dabei hilft, ihre Schlafqualität zu verbessern. Es braucht nämlich jede Menge Willenskraft, um die eigenen Schlafgewohnheiten tatsächlich langanhaltend zu ändern. Kello setzt die Hürde niedrig an und etabliert mit seinem kontinuierlichen Trainingsprogramm neue Lebensgewohnheiten.

Der smarte Wecker verbindet sich dazu nicht nur mit dem Smartphone sondern auch mit anderen Smart Home-Geräten und Diensten, beispielsweise dem Leuchtsystem von Philips Hue und der Online-Musikbibliothek Spotify. Auf diese Weise weckt Kello am Morgen mit den Lieblingsliedern, schaltet selbständig das Licht im Schlafzimmer ein und kann sogar schon einmal den Kaffee aufbrühen. Und wenn es Zeit ist einzuschlafen, erinnert Kello daran, indem er langsam die Lichter herunterdimmt.

 

Der smarte Wecker Kello mit der dazugehörigen Smartphone App

Der smarte Wecker Kello mit der dazugehörigen Smartphone App

 

Trainingsprogramm für Nachteulen

Kello funktioniert komplett unabhängig vom Smartphone, um die Ablenkung durch das mobile Gerät endgültig aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Über WLAN hält er jedoch die Verbindung zum Telefon kabellos aufrecht, über die zugehörige App kann der Nutzer verschiedene Trainingsziele festlegen. Kello bietet Programme zum schnelleren Einschlafen, früheren Aufwachen, der Entwöhnung von der Schlummertaste, für angepasste Schlafzeiten, Hilfe bei Jet Lag und für einen tiefenentspannten Mittagsschlaf.

Dabei bedient sich der Wecker wissenschaftlicher Methoden, die sich tatsächlich als effektiv erwiesen haben. Darunter zählen eine Auswahl gewohnheitsfördernder Mittel, beispielsweise, immer zur gleichen Zeit zu Bett zu gehen oder Atemübungen im Bett durchzuführen, um schneller einzuschlafen.

Doch wie sieht das Kello-Training konkret im Alltag aus? Auf dem LED-Display gibt der Wecker beispielsweise einen Atemrhythmus vor, der den Einschlafprozess fördert. Wer seine Schlafzeiten anpassen möchte, um beispielsweise eine Stunde früher aufzustehen, wird von Kello jeden Tag ein Stück näher an das Ziel herangeführt.

Am Abend erinnert er einige Minuten vor der üblichen Schlafenszeit daran, ins Bett zu gehen. Auch den morgendlichen Weckton lässt er mit jedem Tag einige Minuten früher ertönen. Innerhalb eines Monats gewöhnt Kello auf diese Weise den Organismus an die frühere Weckzeit. Konsequenz beweist der intelligente Wecker auch dann, wenn es darum geht, die Schlummertaste am Morgen zu vermeiden. Über das Smartphone kann der Anwender festlegen, wie oft er sich den Schlummertasten-Einsatz innerhalb einer Woche erlauben möchte. Überschreitet er diese Zahl, folgt eine entsprechende „Bestrafung“. Beispielsweise könnte Kello in den kommenden Tagen besonders nervtötende Songs über Spotify als Weckton abspielen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Kello-Kickstarter-Projektseite

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