kwik – Der Internet der Dinge (IoT) Button

Das israelische Startup Kwik möchte mit dem kwik IoT Button das Leben etwas einfacher gestalten. Dank eines IoT Button sollen Bestellungen zu jeder Zeit aufgenommen werden können – egal, ob gerade Internet vorhanden ist oder nicht. Dazu werden Buttons zur Verfügung gestellt, welche die Einkaufsliste nach und nach zusammenstellen. Ein interessantes Konzept.

 

Mit dem kwik Button können Benutzer bevorzugte Marken zusammenstellen und eine Einkaufsliste erstellen

Der Iot-Button kwik @kwik.me

 

Der Kwik IoT-Button

Jeder erkennt auf einen Blick, ob das Internet gestört ist oder sich die Batterie des iPhone auf einem niedrigen Stand befindet. Wenn keine Milch mehr im Kühlschrank ist oder das Toilettenpapier zu neige geht, erinnert sich der Nutzer beim nächsten Einkauf zumeist nicht daran. Mit dem IoT-Button soll das fehlende Utensil direkt zur Einkaufsliste geaddet werden, damit es später nicht vergessen wird. Das Startup-Unternehmen wird von privaten Investoren in Israel und in den Vereinigten Staaten finanziert und besitzt elf Mitarbeiter.

Die Funktion der Applikation ist relativ einfach. Der Nutzer kann sich seine bevorzugten Marken zusammenstellen und eine Einkaufsliste erstellen. Jedes Mal, wenn ein Alltagsgut zu neige geht, kann er mit einem Klick auf den entsprechenden Button angeben, dass dieses neu besorgt werden muss. Die einzige Voraussetzung zur Nutzung der Buttons ist WLAN.

 

 

Die Funktionsweise der Kwik Buttons

Die Kwik Buttons können rein theoretisch überall platziert werden. Idealerweise sollten diese in der Nähe der Verbrauchsgüter installiert werden. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass der Nutzer die Buttons tatsächlich nutzt. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der benötigte Einkauf wieder aus der Erinnerung verschwindet. Die Buttons für Klopapier sollten direkt neben der Toilette platziert werden, die für Reinigungsmittel direkt neben den Reinigungsmitteln. Obwohl die Kwik Buttons noch nicht für den Markt freigegeben wurden, hat das Unternehmen mittlerweile erfolgreiche Tests durchgeführt. Das Pilotprojekt beinhaltet verschiedene Brands großer Firmen wie Coca Cola. Wer die Entwicklungen der IoT-Branche verfolgt, wird die große Ähnlichkeit der Kwik Buttons mit den Dash Buttons von Amazon bemerken. Während das Konzept „push to order“ (Klick zum Bestellen) bereits erfolgreich etabliert wurde, ist der Kwik Button noch im Wachstum. Dieser soll nicht auf einzelne Marken beschränkt sein, sondern beliebige Produkte umfassen. Der Amazon Dash Button ist lediglich für Prime-Nutzer in den USA verfügbar.

 

Die Möglichkeiten des kwik IoT-Buttons

kwik Button Möglichkeiten @kwik.me

 

Die Zukunft der kwik Buttons

Das Konzept von Amazon ist erstaunlich. In den USA kann das Unternehmen nahezu jedes Produkt zu einem niedrigen Preis anbieten. Der Gedanke an fliegende Drohnen, welche die Bestellungen direkt vor die Haustüre fliegen, ist erschreckend, aber auch faszinierend. Ob Amazon diese Leistung auch in Staaten wie Israel erbringen kann, ist fraglich. Einer der grundlegenden Vorteile des kwik Buttons liegt darin, dass dieser in Orten funktioniert, wo die E-Commerce noch nicht so hochentwickelt ist. Mit den Buttons könnten Einkaufslisten direkt an lokale Händler geschickt werden. Aktuell bieten nur große Supermärkte Online-Bestellungen an. Dessen Systeme sind weit von einer bequemen Lösung entfernt. Sobald Supermärkte das große Potential der Buttons erkennen, könnte sich das Verhalten der gesamten Industrie rasant verändern. Das Unternehmen Kwik hat bereits eine Zusammenarbeit mit großen Marken wie Coca Cola erreicht. Dies ist aufgrund des aktuellen Status des Projektes mehr als beeindruckend. Die Zukunft des Unternehmens wird davon abhängen, wie kosteneffektiv das Liefersystem der Buttons sein wird und wie viele Nutzer gewonnen werden.

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