Lemonbeat: das Kommunikationsprotokoll von RWE soll Standard werden

RWE stellt das hauseigene Lemonbeat mit keinen geringeren Ambitionen vor, als einen komplett neuen Standard für Smart Homes zu entwickeln. Das neue System soll sich ganz spezifisch mit dem Internet der Dinge (IoT/Internet of Things) beschäftigen und das vor allem durch eine einfache Kommunikation realisieren, die sowohl komplexe als auch einfache Geräte miteinander in Verbindung stellt. Dadurch soll endlich eine lückenlose, komfortable und zugleich auch wirtschaftlich günstige Vollvernetzung möglich werden.

 

Lemonbeat Kommunikationsprotokoll von Innogy @lemonbeat.de

Lemonbeat Kommunikationsprotokoll von Innogy @lemonbeat.de

 

Der Beginn einer neuen Smart Home Ära

Mit dem Lemonbeat Kommunikationsprotokoll zeigt sich RWE selbstbewusst, was auch die Aussagen des Vorsitzenden der Geschäftsführung deutlich belegen. Der kündigte an, dass erst mit Lemonbeat das Innovationstempo im Internet der Dinge wirklich signifikant angezogen wird. Das neue Protokoll soll also nicht das Ende der Entwicklung darstellen, sondern durch seine eigenen Innovationen weiteren Vernetzungen und Technologien die Tür öffnen. Ein großer Vorteil von Lemonbeat ist seine Flexibilität. Das Kommunikationsprotokoll lässt sich unglaublich flexibel, quasi schon universell einsetzen und arbeitet mit zahlreichen etablierten Protokollen – darunter zum Beispiel Thread, Bluetooth oder ganz klassisch WLAN. Selbstredend kommuniziert das System weiterhin auch mit eigenen Geräten, sofern es in einem RWE Komplettsystem eingesetzt wird.

In dieser Flexibilität und den universellen Einsatzbereichen sehen RWE die größten Chancen, sich sowohl kurz- als auch langfristig zu etablieren. Da bereits jetzt quasi eine universelle Kommunikationsstruktur unterstützt wird, können auch nachfolgende Geräte einwandfrei in das eigene Smart Home integriert werden. Mit dem Internet der Dinge und einer lückenlosen Vernetzung entsteht damit vielleicht ein Standard, der seinem Anwender in jedem Lebensbereich, Zimmer und jeder Ecke des Hauses und der Wohnung durch Automatisierung unter die Arme greift. Ein entscheidender Vorteil wenn es nach RWE geht, vor allem da viele andere Smart Home Systeme auf ausgewählte Protokolle und Kommunikationslösungen angewiesen sind, weshalb hier die Flexibilität von Lemonbeat schlicht nicht existiert.

 

Das Ergebnis aus Erfahrung und Fortschritt

RWE sind seit jeher einer der prominenten Vertreter im Smart Home Bereich. Lemonbeat soll diese Erfahrung und das über Jahre angeeignete Wissen schließlich in der Praxis umsetzen – in Form eines neuen Standards. Die Konfigurationen aus RWE Systemen nutzen Lemonbeat schon jetzt, andere Unternehmen können über Lizenzen und Chips eine Erweiterung oder komplette Installation vollziehen. RWE kündigten zugleich an, dass nun nach und nach weitere Produkte den neuen Standard nutzen werden. Weiterhin verkündeten RWE in einer Pressemitteilung, dass einige B2B (Business-to-Business) Kunden bereits jetzt mit Lemonbeat als Standard arbeiten. Da das Lemonbeat (LsDL) Protokoll auf den etablierten Web-Grundsprachen“ XML, XSD und EXI basiert, handelt es sich um einen offenen Standard, der von allen Herstellern leicht implementiert werden kann.

 

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Merkmale

 

Fazit zu Lemonbeat

Ob sich Lemonbeat oder mit vollständigem Namen „Lemonbeat smart Device Language“ (kurz LsDL) tatsächlich als neuer internationaler Standard durchsetzen wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Viele Standards, auch anderer Unternehmen, versprachen bereits ein ähnliches Szenario, wurden dann aber doch wieder ersetzt oder hielten den Erwartungen nicht komplett stand. Für Anwender wäre ein einheitlicher und universeller Smart Home Standard in jedem Fall wünschenswert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der RWE Pressemitteilung

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