Lightberry | Philips Ambilight Alternative für den TV

Ist Lightberry eine gute Alternative zu Philips Ambilight? Besitzer von Ambient Lights schwärmen nicht nur von der himmlischen Atmosphäre, sondern auch der beruhigenden Wirkung, die die Beleuchtung hinter dem Fernseher ausstrahlen kann. Wer sich sein „Ambilight“ selber basteln möchte, kann das dank Lightberry nun schon mit überschaubarem technischem Know-How. Das ist nicht nur kostengünstig, sondern soll sogar erstklassige Ergebnisse im Ambient Lighting sicherstellen.

 

Lightberry - Philips Ambilight Effekt für Ihr TV

Lightberry @lightberry.eu

 

Indirekte Beleuchtung im Open Source Format

Durch indirekte Beleuchtung fielen zuletzt vor allem die Modelle aus dem Hause Philips auf. Nicht jeder wünscht sich aber einen Philips Fernseher oder ist bereit diesen Kompromiss für Ambient Lighting einzugehen. Wer sich mehr Flexibilität wünscht, kann stattdessen auf Lightberry und deren Open Source Alternative zurückgreifen. Das klappt zum Beispiel mit TV-Modellen aus dem Hause Samsung. Ziel ist das gleiche Prinzip, was auch bei den Philips Fernsehern verbaut wird. Der Fernseher soll nicht nur eine indirekte Beleuchtung an der hinteren Seite besitzen, auch soll diese entsprechend dem reagieren, was sich gerade auf dem Fernseher abspielt – egal ob ein Film geschaut oder an der Konsole gezockt wird.

 

 

Die Geschichte vom Lightberry

Die Geschichte vom Lightberry System ist schnell erzählt. Lange Zeit war der Markt der indirekten und intelligenten Hintergrundbeleuchtung bestenfalls als Nische zu bezeichnen. Wer seinen TV mit Ambilight nachrüsten wollte, konnte bestenfalls passende LED-Streifen hinter den TV kleben und diese unter Umständen separat steuern. Fans des Raspberry Pi, einem Einplatinencomputer, reichte das aber nicht. Sie entwickelten deshalb ein System, mit dem das Ambient Lighting eigenständig reagieren kann und sich zentral steuern lässt. Weil natürlich nicht jeder die notwendigen Kenntnisse besitzt, um Schnittstellen selber zu entwickeln, wurde Lightberry entwickelt. Mit dem Do-it-yourself-System sollen auch technisch weniger geschulte Anwender in den Genuss eines kostengünstigen Ambient Lights kommen – etwas handwerkliches Geschick und technische Expertise sind aber nach wie vor notwendig.

 

Kein Produkt für Anfänger

Lightberry erfindet das Rad nicht neu, absolute Technik-Anfänger werden mit dem DIY-Kit dennoch überfordert sein und sollten sicher daher lieber für Ready-to-go-Lösungen, beispielsweise aus dem Hause Philips, entscheiden. Wer stattdessen gern bastelt und sich das Setup auch zutraut, benötigt folgende Komponenten:

  • einen Raspberry Pi (2, B+, B, A+ oder A)
  • eine SD-Speicherkarte
  • eine entsprechende Stromverbindung mit Stecker (mindestens 1A)
  • einen Internetanschluss via Ethernet-LAN-Kabel, WiFi oder USB
  • unter Umständen ein HDMI Kabel und ein entsprechendes Case für die Platine

Danach muss das Lightberry-Grundgerüst vorbereitet werden, indem ein Betriebssystem auf der Platine installiert wird. Damit das ideale System für den Lightberry und die Ansprüche der Anwender gefunden wird, geben die Entwickler hinter Lightberry entsprechende Hilfestellungen. Auch wie dieses auf die SD-Speicherkarte geschrieben wird, wird in der Anleitung zur DIY-Platine erklärt.

 

Abbildung der Lightberry Converter Box

Lightberry Converter Box @lightberry.eu

 

Das Kernkonzept hinter Lightberry

Lightberry selber ist gewissermaßen ein Fundament, welches bei Bedarf durch weitere Kits und Schnittstellen erweitert werden kann. Als Fundament selber beinhaltet es die Lightberry Converter Box, die Raspberry Pi Platine, eine entsprechende Energieversorgung und natürlich die LEDs, welche variabel in Größe und Typ gewählt werden können – sie sind es schließlich, die für die Beleuchtung hinter dem TV sorgen. Entsprechende Kits und Erweiterungen werden ebenfalls auf der Webseite der Lightberry-Entwickler angeboten. Diese werden in erster Linie dann relevant, wenn das Spektrum der Ambient Lights auf andere Geräte oder Komponenten erweitert werden soll. So arbeiten die Konsole, der Bluray-Player, die TV-Box und Co allesamt in Harmonie zum TV und erzeugen eine intelligente, stimmungsvolle Beleuchtung.

 

Die Komponenten / Inhalt der Lightberry Box

Inhalt der Lightberry Box @lightberry.eu

 

Variabler Preis und Grundvoraussetzungen

Die Entwickler hinter Lightberry empfehlen eine weiße Wand hinter dem TV, da sich auf dieser die Farben am besten ausbreiten können. Andere dunkle Töne, beispielsweise Anthrazit oder Braun, sollen ebenfalls möglich sein, benötigen aber unter Umständen weiteres Feintuning. Der Preis ist abhängig davon, welches Paket und welche optionalen Kits erworben werden. LEDs werden ebenfalls in verschiedener Größe angeboten und sollten auf die Größe des TVs ausgerichtet werden, damit das Licht tatsächlich stimmungsvoll wirkt, ohne zu krass hinter dem TV hervorzustechen. Wer Komplettpakete wählt, muss mit ungefähr 150 Euro rechnen. Alle notwendigen Komponenten können auch einzeln gekauft werden, was je nach Verfügbarkeit aber unter Umständen etwas Arbeit macht. Die Kits selber werden allesamt aus Polen, wo der Sitz von Lightberry liegt, versandt.

 

Fazit

Lightberry verspricht ansehnliche Ergebnisse bei finanzierbarem Preis. Dafür muss man ein Stück weit aber auch ein „Bastler-Gen“ besitzen. Mechanisch weniger sattelfeste Anwender oder Personen mit geringem technischen Know-How sollten stattdessen auf einfachere Alternativen vertrauen.

Weitere Informationen erhalten Sie lightberry.eu

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