Moorebot | Der persönliche Assistent im Haushalt oder Büro

Der kleine Moorebot präsentiert sich in einem aufstellbaren, rundlichen Design und wird vom chinesischen Unternehmen JUN YE entwickelt. Die Indiegogo Finanzierungsphase hat der kleine Roboter bereits erfolgreich überstanden. Hier wurde das ursprüngliche Finanzierungsziel von 30.000 US-Dollar längst überschritten. Der persönliche Assistent soll eine Erweiterung für das Internet der Dinge darstellen.

 

Moorebot - Der Personal Assistant für das Smart Home

Moorebot – Personal Assistant @indiegogo.com

 

Vielseitig einsetzbar, auch außerhalb vom eigenen Zuhause

Eine große Stärke vom Moorebot ist seine Flexibilität. Der persönliche Assistent beschränkt sich nicht nur auf den privaten Sektor, sondern soll auch im Büro oder innerhalb von Verkaufs- und Gewerbeflächen seinen Nutzen unter Beweis stellen. Am Point of Sale könnte er beispielsweise Kunden begrüßen oder mit Hilfe der Sprachsteuerung Fragen beantworten, den Laden vorstellen oder bestimmte, zeitlich begrenzte Sonderaktionen ankündigen.

Im Büro hingegen erinnert er Angestellte an anstehende Meetings oder Termine, liest Notizen vor oder liefert Informationen darüber, was gerade im eigenen Zuhause passiert – so bleiben Besitzer vom Moorebot stets auf dem neuesten Stand. Im Zuhause avanciert der Roboter zum praktischen Unterhaltungsmedium. Das geht so weit, dass er sogar Lieder singen, tanzen oder Nachrichten vorlesen kann. Videos und Bilder kann der Moorebot ebenfalls aufnehmen und übermitteln.

 

Moorebot Personal Assistant für das Smart Home auf dem Schreibtisch

Moorebot auf dem Schreibtisch @indiegogo.com

 

Kamera, Kommunikationsmittel und persönlicher Assistent mit Sprachunterstützung

Diese drei Funktionen machen das Fundament vom Moorebot aus. Dieser selber kommt in ziemlich kompakter, silbern/weiß gestalteter Form. Das Highlight ist mit Sicherheit aber das „Auge“, welches sich an der Vorderseite befindet. Dieses ist frei beweglich und kann damit unter anderem verschiedene Ausdrücke/Stimmungen simulieren. Das Auge liefert zusätzlich wichtige Informationen. In der „Pupille“ ist eine kleine Kamera verbaut, die unter anderem zum Aufnehmen von Videos oder Bildern genutzt wird. Zusätzlich ist diese Kamera vom Moorebot als Überwachungskamera einsetzbar. Um seine Besitzer darüber zu informieren, ob ein Raum gerade überwacht und aufgezeichnet wird, öffnet der Moorebot sein Auge. Ist das Lid geschlossen, ist die Überwachungskamera deaktiviert.

 

Technische Daten zum Personal Assistant Moorebot

Moorebot: technische Daten

 

Weiterhin kommt der Moorebot mit einer Sprachunterstützung, wodurch er auf Befehl beispielsweise Bilder aufnimmt oder seinen -patentierten- „Eyeball Dance“ startet. Für Unterhaltung sorgt der kleine Assistent also ebenfalls, weshalb er durchaus auch als Ergänzung in Haushalten mit kleinen Kindern denkbar ist. Mit der Sprachsteuerung lassen sich verschiedene Befehle übermitteln, die der Moorebot dann automatisiert ausführt. So können Sie diesen auffordern, dass er Ihnen das Wetter mitteilt, Sie über aktuelle Nachrichten informiert oder ein bestimmtes, an den Moorebot gekoppeltes Gerät aktiviert oder deaktiviert. Erinnerungen für Termine oder ein zeitlich festgelegter Alarm lassen sich ebenfalls konfigurieren.

 

 

Technische Details zum Moorebot

Der kleine Roboter besitzt ein Mikrofon, Lautsprecher, arbeitet mit einem Quad-Core-Prozessor und kann Videos und Bilder in 1080p-Auflösung aufnehmen. Er lässt sich wahlweise stehend oder auf dem Kopf hängend einsetzen. Als Verbindungsprotokoll kommt Zigbee zum Einsatz, integriert wird er in das WLAN-Netzwerk. Der Moorebot selber arbeitet mit Linux OS 3.4. Kompatibel ist er zu Android 4.4+ und iOS 7.0+. Die Auslieferung ist für November 2016 geplant. Auf Indiegogo können Sie den Moorebot für 179$ erwerben.

 

Ähnliche Beiträge

Antworten