Open source für das Internet der Dinge und das Smart Home

Das Internet of Things (Internet der Dinge) beschreibt eine Zukunftsvision, in der der PC immer mehr als Gerät verschwindet und durch intelligente Geräte (inkl. Smart Home Geräte) ersetzt wird. Ein Open Source Betriebssystem wäre für diese Zukunft ideal und bringt viele Vorteile mit sich. Durch die großen Freiheiten kann das Betriebssystem für zahlreiche Geräte verwendet werden. Canonical, ein britisches Software-Unternehmen, wird eine Kernversion von Ubuntu für das Internet der Dinge anbieten.

Internet der Dinge (IoT)

Internet der Dinge (IoT)

 

Open Source Betriebssystem für das Internet der Dinge

Ubuntu basiert auf Linux und gehört zu den Open Source Betriebssystemen und war Anfangs nur für Desktop-Computer gedacht. Seit 2013 läuft Snappy Ubuntu Core auch auf mobilen Geräten und eignet sich für das Internet der Dinge. Auch Entwickler von Smart Home Geräten können das Betriebssystem verwenden.

Der Gründer von Canonical Mark Shuttleworth sagte in einem Interview: Von wissenschaftlichen Durchbrüchen mit autonomen Robotern zu den täglichen Wundern wie Heimsicherheit und Energieeffizienz ist unsere Welt voller intelligenter Geräte, die hören, sehen, sich bewegen und kommunizieren können. Ubuntu Core ist eine sichere Plattform mit einem App-Store, der die aktuelle Version auf jedes Gerät bringt und sich leicht mit jeder Cloud verbinden lässt.

 

Die zukunftsweisende Arbeit von Canonical hat positive Effekte

Das Unternehmen Canonical hat ein paar Barrikaden überwunden, um Entwickler und Benutzer an Bord des Ubuntu Zuges zu bekommen. Als das Unternehmen aufgewertete Versionen von seinem Betriebssystem veröffentlichte, waren viele unbeeindruckt von der großen Anzahl an Entwickler, die an Ubuntu arbeiten. Als Nächstes schlug ein Crowd Funding Projekt, das ein Ubuntu Smartphone entwickeln wollte, mit einem Ziel von 32 Millionen Dollar fehl und es konnten nur weniger als 13 Millionen Dollar gesammelt werden. Durch die Entscheidung für das Internet der Dinge und Roboter hält sich Canonical gut mit seinem Versprechen, dass das Unternehmen 2013 gemacht hatte. Somit stehen die Chancen richtig gut, dass Ubuntu in die technischen Bereiche von Desktops und Smartphones gelangt. Es ist möglich, dass die Entscheidung von Canonical, sein Open Source Betriebssystem auf das Internet der Dinge auszurichten, eine positive Wirkung auf andere Open Source Betriebssysteme haben kann.

 

Logo der Open Source Initiative

Open Source Initiative @wikipedia.org

 

Auch Samsung arbeitet an einem offenen Betriebssysteme für das Internet of Things

Das freie Betriebssystem Tizen stammt vom Unternehmen Samsung und hat internationales Aufsehen erregt. Die Macher des Betriebssystems sind davon überzeugt, dass Tizen in Zukunft auf vielen unterschiedlichen Smart Home Geräten laufen wird. Auch andere Open Source Betriebssysteme strecken ihre Fühler in den neuen Markt aus, wenn auch langsam aber stetig. Es schient fast so, als hätte das Rennen zum Internet der Dinge gerade erst begonnen. In der Zukunft wird das Internet of Things eine immer wichtigere Rolle spielen. Durch den technischen Fortschritt und durch die Kombination aus Hard- und Software, werden viele Smart Home Geräte entstehen, die unser Leben noch einfacher machen werden.

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