Pacif-i Schnuller | Damit das Temperaturmessen einfacher funktioniert

Von Bluetooth gesteuerten Fieberpflastern bis hin zu Schnullern gibt es mittlerweile viele Alternativen zum herkömmlichen Fiebermessen bei Kleinkindern. Warum diese Methoden – inbesondere der Pacif-i Schnuller – oftmals sogar besser sind, lesen Sie hier.

 

Smarter Schnuller mit Messfunktion

Smarter Schnuller mit Messfunktion

 

Der Pacif-i Schnuller stellt eine gute Alternative zum herkömmlichen Fieberthermometer dar

Wer bereits Erfahrung mit kranken Kindern gemacht hat, weiß, dass die Temperatur oft schwanken kann und ein häufiges Fiebermessen unumgänglich ist. Dabei wird das Kind oft aus dem Schlaf gerissen und das stellt für Eltern und Kind eine stressige Situation dar. Auf die Idee einer Alternative ist eine britische Mutter dreier Kinder gekommen. Sie hat zusammen mit Ihrer Firma BlueMaestro (Webseite) eine innovative Art des herkömmlichen Fiebermessens gefunden und umgesetzt.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) 2015, einer wichtigen IT Messe in Las Vegas, wurde der Pacif-i Schnuller vorgestellt. Beim Pacif-i Schnuller handelt es sich um einen Schnuller, der über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden wird und so die benötigten Informationen an das Handy sendet. So fällt das lästige Fiebermessen weg und die Eltern können regelmäßig die Temperatur des Kindes überprüfen, ohne dabei im selben Raum zu sein. Der Pacif-i Schnuller bringt aber noch ein paar andere interessante Funktionen mit.

 

 

Die Funktionen des Pacif-i Schnullers

Den Pacif-i Schnuller gibt es bereits im Onlineshop des Herstellers für 49,14 Euro plus Versand (auch nach Deutschland) zu kaufen und wird aus dem Vereinigten Königreich verschickt. Die App, die man sich auf das iOS oder sein Android laden kann, ist kostenlos. Der Pacif-i Schnuller selber wird mit einem Smart-Chip betrieben, dessen Akkulaufzeit ein Jahr beträgt.

Mit den eingebauten Temperatursensoren wird die Temperatur des Kindes regelmäßig gemessen und an die App auf dem Handy gesendet. Die Daten werden auf dem Handy in Form eines Graphen und verschiedener Tabellen gespeichert. Auch Informationen zu verabreichten Medikamenten können vermerkt werden und Erinnerungen an die Einnahme werden als Push-up Nachricht dem Nutzer angezeigt. Bei Bedarf können die Daten auch direkt an den Arzt gesendet werden, damit auch der Mediziner schnell im Bilde ist, sollte ein Arztbesuch vonnöten sein.

Wenn mehrere Kinder erkrankt sein, kann die App auch problemlos Daten von mehreren Pacif-i Schnullern speichern und die einzelnen Kinder können mit Foto auf dem Interface leicht voneinander unterschieden werden. Die Schnuller werden sogar in mehreren Farben geliefert, sodass eine Verwechselung ausgeschlossen ist. Daneben verfügt der Pacif-i Schnuller noch über weitere, oft hilfreiche Funktionen. Wird der Schnuller gesucht, kann dieser mit einem Ortungssignal schnell wiedergefunden werden. Per Tastendruck fängt dieser nämlich an zu vibrieren. Abgesehen davon kann man aber auch kontrollieren, wo sich das Kind befindet und im Zweifel schnell reagieren.

 

Funktionen des Pacif-i

Funktionen des Pacif-i

 

Pacif-i Schnuller – bald in jedem Haushalt zu finden?

Grundsätzlich ist der Pacif-i Schnuller sicher eine schöne Alternative zum herkömmlichen Fiebermessen, denn gerade bei Kleinkindern kann sich die Temperatur schnell verändern und als Elternteil muss man gegebenenfalls schnell eingreifen können. Wenn der Pacif-i Schnuller auch auf dem deutschen Markt leichter erhältlich ist und etwas günstiger wird, könnte er sich sicherlich auch in vielen Familien zum alltäglichen Haushaltsgegenstand etablieren.

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