Pixie – digitale Lokalisierung im IoT mittels Pixie Points

Pixie Points sind „echte“ Tags, die eine digitale Lokalisierung im Internet of Things (IoT) garantieren. Die Idee soll sich die umfassende Vernetzung im Internet der Dinge zu Nutze machen, um dem Anwender bei der Suche nach täglichen Utensilien und Geräten zu unterstützen. Dafür werden diese einfach mit den Pixie Points markiert, erfasst und dann via App geortet. Dank einer modernen Technologie funktioniert das sogar durch Wände hindurch, auch eine Kamera-Unterstützung wird bereits ab Verkaufsstart an mit ausgeliefert.

 

Pixie Points zum Taggen von Objekten im IoT - Internet der Dinge

Pixie Points zum Taggen von Objekten @ getpixie.com

 

Was genau machen Pixie Points?

Die Pixie Points sind kleine, verschiedenfarbige Punkte, die zum Taggen von bestimmten Objekten genutzt werden können – zum Beispiel dem eigenen Tablet, Schlüsseln oder der Geldbörse. Dafür werden die „Punkte“ direkt an das jeweilige Objekt geklebt, welche im Anschluss mittels Bluetooth 4.0 mit der hauseigenen Pixie App (zur Zeit nur für iOS) kommunizieren. Vorteile bietet die energiesparende Funktionalität vom Bluetooth, aber auch eine „augmented reality“ Technologie, die die Objekte sogar durch Wände durch darstellen kann. Um der eigenen Funktion gerecht zu werden, tauft das Unternehmen die Technologie auf den Namen „Locator of Things (LoT)“ in Anlehnung an den Smart Home Begriff „Internet of Things (IoT)“.

Sobald die Points einmal an den Objekten angebracht sind, können diese am Smartphone oder Tablet mit der Pixie App kommunizieren. „Getaggte“ Objekte werden dann sogar innerhalb der Kamera dargestellt, um Anwendern die Suche nach kleinen und unscheinbaren Objekten zu erleichtern. Innerhalb der App lassen sich weiterhin Checklisten erstellen, zum Beispiel für den Urlaubsantritt oder für eine wichtige Geschäftsreise, natürlich aber auch zum Einkauf oder um die Kinder aus der KiTa abzuholen. Auf diese Weise soll mit Hilfe der Pixie Points verhindert werden, dass elementare Objekte versehentlich Zuhause vergessen werden. Für einen Urlaub könnten Sie hingegen Sonnenbrille, Sonnencreme und Co taggen, um diese kurz vorm Reiseantritt schnell wiederzufinden.

 

 

Mit integrierter Schnittstelle für Drittentwickler

Pixie möchten sich aber nicht „nur“ auf die Lokalisierung beschränken. Daher nutzt die patentierte API Software (Erklärung API) offene Schnittstellen für Drittentwickler, die die Möglichkeiten der Pixie Points künftig noch weiter ausreizen sollen. Schon jetzt wird der Ort unter anderem direkt in der Kamera angezeigt. Auch eine unmittelbare Distanz wird erfasst. Die erstellten Checklisten können immer wieder je nach Bedarf gewechselt werden. Damit das bei mehreren Gegenständen einwandfrei funktioniert, werden natürlich entsprechend viele der wichtigen Pixie Points notwendig. Anderenfalls ist aber auch ein „Umstecken“ möglich. Die Lokalisierung würde in diesem Fall aber natürlich auf die Objekte begrenzt werden, die aktuell mit der entsprechenden Point-Schnittstelle bestückt sind. Das Produkt selber ist aktuell lediglich vorbestellbar und soll anfänglich im amerikanischen Raum seinen Marktstart debütieren. Der Preis hierfür ist auf knapp 70 US-Dollar für 1 Pixie-Pack festgelegt, welches insgesamt vier der Points enthält. Zwei Packs mit 8 Points können für knapp 130 US-Dollar bestellt werden, drei Packs mit 12 Points kosten knapp 190 US-Dollar.

 

Fazit

Pixie widmen sich mit der Lokalisierung einem zeitlosen Problem. Kleinere Objekte, die schnell einmal im eigenen Haushalt verloren gehen, lassen sich damit künftig schnell und bequem lokalisieren. Ein Kontrapunkt könnte der eher hohe Preis für die Points sein, die zur Lokalisierung natürlich zwingend notwendig werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von Pixie

 

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