Rich Green und die Zukunft der Technologie – via insideci

Rich Green (Richard Green) gilt als einer der führenden Technologen im Silicon Valley. Unter anderem war er Ende der 80er Jahre für Sun Microsystems und später als Chief Technology Officer (CTO) für Nokia tätig. Geboren im New Yorker Brooklyn, hat Green sich innerhalb des Silicon Valleys und an der State University Of New York at Albany einen Namen gemacht.

 

Das Internet der Dinge und Ihre verbundenen Objekte - Abbildung

Das Internet der Dinge © morganimation – Fotolia.com

 

Vortrag im Dolby Europe HQ London über die Zukunft der Technologie

Green eröffnete seinen Vortrag mit den Worten, der Technologiemarkt würde sich in der Zukunft neu strukturieren, was unter anderem Anpassungen bei den Herstellern und in der Branche tätigen Unternehmen notwendig machen dürfte. Immer mehr würde sich der Fokus künftig stattdessen auf C2C richten, was im Kontext des Vortrags keinesfalls „Customer to Customer“ bedeutet, sondern viel mehr „Cloud to Customer„.

Die aktuelle IST-Situation, wo sich Unternehmen zwischen Verbrauchern, Konfigurationen und Produkten befinden, würde folglich bald ein Ende nehmen. Stattdessen riet er den anwesenden Unternehmensvertretern und Branchenexperten, den Fokus künftig weniger stark auf die Hardware und stattdessen mehr auf sinnvolle Serviceleistungen zu legen.

Weiterhin riet er Unternehmen, sich auf die Akquise von echten Fachkräften zu konzentrieren, wenn diese tatsächlich eine vordere Position am Technologie-, Smart Home und IoT-Markt einnehmen wollen. Frei übersetzt begründete er das mit den Worten „Menschen sind teuer, Sachen sind günstig„. Fachkräfte werden künftig den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen, weshalb es für Unternehmen wichtig ist, diese zu schulen, zu fördern und ihnen Spielraum für Innovationen zu gewähren.

 

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IoT als Schlüsselpunkt der Zukunft

Das Internet der Dinge spielt in der Zukunft eine wichtige Rolle, so ist sich Green sicher. Mit dem mobilen 5G-Standard kann auch von unterwegs aus noch schneller (bis zu 40-50x) im Internet gesurft werden, was eine allgemeine Vernetzung im Mantra des Internet der Dinge umso sinnvoller macht. Dafür werden Schnittstellen (APIs) eine Kernrolle einnehmen, um Verbrauchern eine tatsächliche „Rundum-Vernetzung“ zu ermöglichen.

Ebenfalls deutete er an, dass Apps ihren Zenit mitunter bereits überschritten haben. Geräte werden sich dahingehend entwickeln, dass die zusätzliche Schaltzentrale über die App immer obsoleter wird. Stattdessen können sich Geräte der Zukunft eigenständig an Bewohner anpassen und entsprechend intelligent handeln.

Quelle: INSIDECI

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