Serviceroboter | Das Smart Home geht in die nächste Runde

Komponenten für das Smart Home gibt es bereits in zahlreicher Form, ganz egal ob das flexible Beleuchtungen, automatisierte Rollläden oder elektronische Gadgets wie der TV, die Kaffeemaschine oder Steuerungs-Hubs sind. Serviceroboter sollen nun den neuesten Durchbruch bringen – und das Leben ihrer Anwender erleichtern.

 

Abbildung des Serviceroboter Ecovacs Famibot F586

Ecovacs Famibot F586 @ecovacsrobotics.com

 

Der Serviceroboter soll vor allem auf chinesischen Märkten einschlagen

Wie so häufig in puncto Elektronik, ist es vor allem der asiatische Markt, der die Weichen für einen neuen Standard legen soll. Experten gehen davon aus, dass der Marktwert für Serviceroboter bis zum Jahr 2018 auf rund 15 Milliarden US-Dollar ansteigen soll. Schon jetzt sind automatisierte Roboter keine Seltenheit, bisher werden sie aber vor allem im industriellen Sektor genutzt. Mit der Integration in das Smart Home sollen diese dann auch klassische Alltagsaufgaben meistern und zugleich mit ihrem Besitzer kommunizieren können. Die Flexibilität dieser Serviceroboter zeigt sich auch in ihrer Anwendung. Neben klassischen „Haushaltshilfen“ soll der Schwerpunkt auf lehrenden Robotern (für Kinder) und Sicherheitselementen liegen. Damit könnte sich die Aussage von Microsoft-Gründer Bill Gates aus dem Jahre 2007 schon bald bewahrheiten: Serviceroboter werden zum Bestandteil des täglichen Lebens.

 

 

Künstliche Intelligenz und geskriptete Abläufe

Damit Serviceroboter auch im Smart Home zur tatsächlichen Hilfe avancieren, sollen diese mit einer künstlicher Intelligenz ausgestattet werden, welche durch im Vorfeld einprogrammierte Abläufe ergänzt wird. Die Steuerung und das Erteilen der Befehle ließe sich ganz einfach über eine Software zur Sprachsteuerung realisieren. Wie fortgeschritten diese Spracherkennung schon jetzt ist, zeigen bereits Siri und andere Smart Home Komponenten (MindMeld und Alexa) die unmittelbar auf gesprochene Befehle reagieren und zugleich logische Zusammenhänge entsprechend ihres Anwenders herstellen können. Erste Vorhaben gibt es bereits jetzt, wobei diese entweder noch in den Kinderschuhen stecken oder erst einige grobe Prototypen existieren.

 

Der Famibot F586 Serviceroboter von Ecovacs Robotics

Famibot F586 Serviceroboter @ecovacsrobotics.com

 

Der Wi-Fi Famibot F586 Serviceroboter von Ecovacs ist eine der vielversprechendsten Innovationen. Dieser Haushaltsroboter und seine Kollegen sollen einige traditionelle Aufgaben im Haushalt übernehmen, zum Beispiel die Reinigung des Wohnzimmers, der Küche oder vom Bad. Eine entsprechend darauf ausgerichtete Software, eine verbaute Kamera und Spracherkennung sind die klassischen Instrumente, die eine tadellose Funktionsweise von diesem Serviceroboter gewährleisten sollen. Zugleich kann sich der Famibot um die Qualität der Raumluft sorgen. Es gibt zum Famibot auch jetzt schon interessante Erweiterungen: Einen Smart Plug, Smart Smoke Sensor und einen Smart Infrared Motion Sensor.

Robomings Serviceroboter hingegen existiert schon jetzt und wird auch vielfach eingesetzt, beispielsweise als Führer in einem Museum oder als Host für Videokonferenzen. Der Roboter kommt mit einem iPad und kann einige grundlegende Befehle und eingearbeitete Abläufe ausführen.

Zwar werden Roboter sich nicht über Nacht im Smart Home etablieren, dennoch sind sie definitiv ein Teil langfristig angelegter Konzepte.

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