Sagt Siri „Ciao“, wenn Viv vor der Tür steht? – Das soll der Siri-Killer werden

Was steckt hinter Viv? Der persönliche Sprachassistent, das zumindest hat Apple mit dem Kauf von SRI erreicht, wird gängigerweise mit Siri gleichgesetzt. Der Name ist zum Synonym vom Diskurs zwischen Mensch und Maschine geworden und Apple gibt sich Mühe das so zu lassen. Das ursprüngliche Entwicklungsteam von Siri hat sich indes schon längst selbst weiter entwickelt und arbeitet an einem neuen Durchbruch: Viv soll zum Siri-Killer werden und verspricht vor allem Intelligenz und eine bessere Diskussionsgrundlage. Aber was steckt wirklich hinter Viv?

 

Siri bekommt Konkurrenz

Siri bekommt Konkurrenz

 

Neue Komplexität unter neuem Namen

Dag Kittlaus und Adam Cheyer sind wahrlich keine unbeschriebenen Blätter, die beiden Chefs von Viv Labs zählten auch zu den Entwicklern von Siri. Insgesamt hat rund ein Drittel des Teams, das für Apple Siri entwickelte, bei Viv eine neue Heimat gefunden.

Viv soll dabei vor allem deutlich komplexer werden als Siri und über Rückfragen erweiterte Interaktionen ermöglichen. Möchten Sie etwa über Viv eine Kinokarte buchen, so werden sie nach Vorstellungsterminen gefragt. Ist das Kino gar ausverkauft, so schlägt Viv Ihnen Alternativen vor.

 

Viv Sprachassistent - die intelligente Plattform

Viv – die intelligente Plattform @viv.ai

 

Talk Nerdy to Me!

Sprachassistenten liegen definitiv voll im Trend, das gilt nicht nur für Apple. Auch Microsoft mit Cortana oder Amazon Echo sind Varianten der lingualen Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Allerdings könnte hier auch die Crux liegen, denn derzeit sieht es nicht so aus, als wollten die Entwickler von Hardware und Betriebssystemen sich bei der Sprachassistenz die Butter vom Brot nehmen lassen.

Allerdings ist Viv eben auch nicht gebunden und hier liegt eine Stärke der App, denn sie muss keinen Service vom Entwickler aus bevorzugen. So wird Viv viel eher eine offene Schnittstelle zu anderen Apps und ersetzt gewissermaßen Ihre Finger bei der Bedienung. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt aber auch Amazon gerade mit Alexa.
Natürlich soll sich via Viv auch das Smart Home steuern lassen, vorausgesetzt Sie haben eine Plattform, welche von dem neuen Sprachassistenten angesprochen wird.

 

 

Nicht nur sprechen, sondern denken

Laut Aussage der Entwickler wird Viv ein AI-Bot, mit einer künstlichen Intelligenz, an der man intern schon seit 2003 arbeite. Bereits vor dem offiziellen Start konnte das Start Up die eigenen Finanzen durch 30 Millionen US-Dollar Investitionen aufbessern.

All das klingt vor allem nach vielen Versprechen und Schlagworten, allerdings verbirgt sich eben auch nicht irgendwer hinter dem kalifornischen Start Up – Sie dürfen also gespannt bleiben, was aus der neuen AI-Assistenz noch so wird.
Inwiefern das wirklich zum Siri-Killer reicht, finden Sie spätestens dann heraus, wenn Sie Viv bitten, Sie Mr. Stark zu nennen oder nach „Game of Thrones“ ausfragen.

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