SMA Smart Home: Eigenen Solarstrom besser nutzen

Nicht einfach Energie einsparen: Geht es nach dem hessischen Photovoltaik-Spezialisten SMA Solar Technology, müssen wir für die kommende Energiewende nicht auf Komfort verzichten. Entscheidend sei dabei der effektive Einsatz des selbst produzierten Stroms – der sich durch das Energiemanagement von SMA Smart Home bestmöglich nutzen lassen soll. Wie funktioniert das System?

 

Abbildung des Sunny Boy 1.5/2.5 Wechselrichter

Sunny Boy 1.5/2.5 Wechselrichter @ sma.de

 

Solarstrom nutzen, wenn er da ist

Die Idee, die dem Energiemanagement zugrunde liegt, ist denkbar simpel. Mit der eigenen Photovoltaikanlage erzeugen Sie Strom. Bekanntermaßen scheint die Sonne aber nicht immer und auch nicht zu jeder Tageszeit gleich stark. Bisher war es so, dass die überschüssige Sonnenenergie in das öffentliche Stromnetz eingespeist wurde, was immer mit Verlusten einherging. Das Energiemanagement von SMA Smart Home soll den so erzeugten Strom nun besser nutzbar machen: Durch eine intelligente Steuerung werden bestimmte Geräte im Haushalt genau dann bestrieben, wenn gerade ein solcher Energie-Überschuss zur Verfügung steht.

Das System nutzt dabei bekannte Smart Home-Technologien, mit denen Funksteckdosen im Haushalt angesteuert werden – wodurch dann beispielsweise eine Waschmaschine ihren Betrieb aufnehmen kann. So ist es möglich, dass Sie morgens bei Dunkelheit die Waschmaschine füllen und dann das Haus verlassen. Sobald die Sonne mit voller Kraft scheint, können Sie Ihre Wäsche mit der eigens erzeugten Energie reinigen. Außerdem lassen sich Stromflüsse im Haushalt visualisieren, sodass Sie selbst sehen können, wo aktuell möglicherweise Energie vergeudet wird und wofür noch Strom zur Verfügung stünde.

 

Energiemanagement mit Puffer

Abgesehen von diesem Basis-Konzept bietet SMA Smart Home auch eine Speicherlösung an, die passenderweise den Namen „Sunny Boy Smart Energy“ trägt. Damit lässt sich so viel Energie speichern, dass abzüglich der Verluste für das Speichern selbst noch eine nutzbare Energie von 2 Kilowattstunden verbleibt. Das klingt zunächst nicht nach einer großen Menge, ist aber auch nur für die Energienutzung in den Abendstunden gedacht. Bereits am nächsten Morgen wird der Stromspeicher idealerweise durch das Sonnenlicht wieder gefüllt. Doch nicht nur für den Abend ist der Speicher nützlich, natürlich lässt sich der Akku auch tagsüber bei Bewölkung als Puffer nutzen. Der Batteriespeicher besitzt bereits einen integrierten Wechselrichter in einem sehr kompakten Gehäuse; durch die genutzte Lithium-Ionen-Technologie dürfte die Lebensdauer hoch ausfallen, der Hersteller gewährt eine Garantie von fünf Jahren.

Selbst von unterwegs lässt sich die Energie im eigenen Haushalt managen, denn über die integrierte Ethernet-Schnittstellte kann die Webconnect-Funktionalität über das Portal von SMA Smart Home genutzt werden. Um diesen Zugriff künftig noch praxistauglicher zu machen, wäre vielleicht auch eine Smartphone-App interessant. Leider unterstützt SMA Smart Home derzeit noch keine für mobile Endgeräte optimierte Applikation. Die Kosten erscheinen mit derzeit 4.319 Euro insofern gerechtfertigt, als die vergleichbaren Lösungen sich in ähnlichen Preisregionen aufhalten. Wer aufgrund einer größeren Photovotaikanlage und eines höheren Strombedarfs auch eine größere Speicherkapazität benötigt, wird bei SMA Smart Home ebenfalls fündig; angeboten werden auch individuelle Lösungen für das eigene Energiemanagement. Sogar wirtschaftlich kann sich eine solche Investition schnell amortisieren, vor allem wenn das eigene Energiemanagement in Bayer optimiert werden soll. Der Freistaat gewährt in seinem „10.000“-Häuser-Programm einen großzügigen Bonus, der je nach Größe der Anlage zwischen 2.000 und und 8.000 Euro liegt.

Information zum Förderprogramm unter sma.de Förderprogramm

 

 

Fazit: Sonnenenergie besser nutzen

Die Vernetzung von Endgeräten im Smart Home wird in den meisten Anwendungsszenarien vor allem mit steigendem Nutzerkomfort in Verbindung gebracht. SMA Smart Home geht branchentypisch einen anderen Weg: Ein intelligentes Energiemanagement soll dabei helfen, den Energieverbrauch zu optimieren. Dabei geht es nicht um bloßes Einsparen von Strom. Vielmehr soll die durch eigene Photovoltaikanlagen erzeugte Energie in höherem Maße für den Eigenverbrauch genutzt werden können – indem Haushaltsgeräte genau dann betrieben werden, wenn die Sonne auch scheint. Die technische Umsetzung überzeugt, eine mobil nutzbare Smartphone-App fehlt derzeit aber noch. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage von SMA Smart Home.

Linktipp: Übersicht Energiespeicher

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