SmartHome Daten gegen Cash? – Würden Sie Daten verkaufen?

Der Datenschutz gehört zu den wichtigsten Themen, mit denen wir jeden Tag aufs Neue konfrontiert werden. Denn durch die ständige und allgegenwärtige Vernetzung wird es für Firmen natürlich entsprechend einfach, an Ihre Daten zu kommen. Nun hat es sich längst etabliert, dass vor allem die Smart Home Daten geschützt werden sollen, doch das muss nicht unbedingt von Vorteil sein.

 

Datenschutz im Smart Home

Datenschutz im Smart Home

 

Intel Security stellt die digitale Gretchenfrage: Ab wann werden Daten käuflich?

Was sind Ihre Smart Home Daten Ihnen wert? Haben Sie sich diese Frage schon einmal gestellt? In einer Umfrage zum Thema „Internet der Dinge und Smart Home“ gaben 57 Prozent aller Befragten an, dass Sie durchaus bereit wären, Ihre personenbezogenen Smart Home Daten zu verkaufen. Dabei wünscht sich ein Großteil der Befragten (64 Prozent) nicht einmal eine Entlohnung in Form von Bargeld. Gutschriften oder Rabatte würden den meisten Befragten völlig ausreichen. Das widerspricht ein wenig dem Bild des vehementen Datenschützers. Dennoch fürchten sich beinahe zwei Drittel der Teilnehmer der von Intel Security durchgeführten Umfrage um die Sicherheit ihrer Passwörter und ihrer Daten.

Gerade die Furcht vor Cyber-Angriffen steigt. Dabei sind 84 Prozent der Befragten der Ansicht, dass sich die Smart Home Technologien bis 2025 sogar weit verbreiten werden wie heute Smartphones. Das treibt natürlich auch den Handel mit Smart Home Daten an und weckt bei kriminellen Elementen und undurchsichtigen Datenkraken gleichermaßen Begehrlichkeiten.

Für Firmen sind Smart Home Daten aber nicht nur interessant, um die eigenen Gewinne zu maximieren und sich den transparenten Kunden zu schaffen. Viele Daten zur Nutzung sind tatsächlich einfach nur relevant, um die Produkte zu optimieren. Dieser Phase der Beta-Tests wird vor allem Software ausgesetzt. Allerdings können Hersteller im praktischen und langfristigen Gebrauch die gesammelten Smart Home Daten viel effizienter in neue Produktgenerationen und Updates umsetzen. Denn wie häufig eine Technologie wofür tatsächlich genutzt wird, sehen auch Sie ja erst im täglichen Gebrauch – ganz gleich wie schick das Produkt noch in der Verpackung gewirkt haben mag.

Gutschriften oder Rabatte würden den meisten Befragten völlig ausreichen

 

Smart Home Daten – schützenswert oder verkäuflich?

Der Datenschutz ist und bleibt ein strittiges Thema: Neben den Extremen der totalen Überwachung auf der einen Seite und dem undurchschaubaren User auf der anderen Seite gibt es sicher Mittelwerte, auf die man sich einigen kann. Dass gerade Smart Home Daten dabei sehr empfindlich sind, steht außer Frage. Und zurecht machen viele Smart Home User sich Sorgen um die eigene Sicherheit. Kameras im Haus oder gar Smart Locks können in den falschen Händen ein erhebliches Risiko darstellen. Da ist ein geregelter Verkauf der Smart Home Daten durchaus eine Alternative. Denn so können die Firmen die Daten bekommen, die sie wollen und Sie behalten den Überblick darüber, wo Ihnen Big Brother gerade auf die Finger schaut.

Weitere Informationen erhalten Sie im Atlantic Council Report

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