Smart Home Hersteller in der Kritik | Kunden im Blick halten

Die Begriffe „Smart Home“ und „Internet der Dinge“ werden von vielen Herstellern entsprechender Tools und Gadgets als höchste profitable und zukunftssichere Einkommensquelle angesehen. Immer mehr Hersteller springen auf den Zug auf und bieten verschiedene Elemente und intelligente Haushaltsgeräte, welche das Smart Home ergänzen und erweitern können. Dabei vergessen jedoch viele der Hersteller, dass sich der Markt zurzeit noch kontinuierlich verändert und an den Wünschen der Kunden orientiert. Und hier fehlt es vielen Smart Home Herstellern an Weitblick und Verständnis. Es werden Produkte entwickelt, ohne dabei die Ziele und Wünsche des Kunden zu verstehen.

 

Family Lifestyle System

Family Lifestyle System

 

Der Kunde: Im Smart Home Segment verloren

Smart Home Hersteller nutzen die Möglichkeiten noch in viel zu geringem Maße. Denn orientiert man sich an den Kunden und Käufern, so stellen diese eigentlich erst einmal nur rudimentäre Ansprüche. Das Internet der Dinge soll vor allem das Leben komfortabler, sicherer und angenehmer machen. Das bedeutet allerdings auch, dass die Usability dabei nicht zu kurz kommen darf. Smart Home Hersteller setzen allerdings immer noch auf singuläre Systeme, die sich kaum, oder nur sehr schwierig, miteinander verbinden lassen. Auch stellen die Smart Home Hersteller immer noch die Produkte in den Mittelpunkt und übersehen dabei, dass sowohl die Bedienung der Produkte, als auch Dinge wie Daten-Analyse oder auch Abrechnungsmodelle für Services und Leistungen ebenfalls zur Bandbreite des Internets der Dinge gehören.

 

Was Smart Home Hersteller begreifen müssen

Um auch in Zukunft auf dem sich verändernden Markt bestehen zu können, müssen Smart Home Hersteller vor allem zwei Dinge verinnerlichen:

  1. Es geht beim Smart Home und beim Internet der Dinge nicht ausschließlich darum neue Geräte zu entwickeln und diese zu verkaufen. Die einzelnen Elemente müssen in einem Service vernetzt werden und somit dem Nutzer einen Sinn erschließen. Diese Leistungen können dabei auch kostenpflichtig sein und werden vom Nutzer akzeptiert, wenn sie eine Verbesserung der Sicherheit oder des Lebenskomforts bieten.
  2. Kunden suchen nach Lösungen für Probleme. Wenn eine Smart Home – Lösung zum Beispiel die Möglichkeit bietet die Räume in Abwesenheit zu überwachen, die Lichter zu steuern (Bsp: Philips Hue) und auch die Temperatur der Räume zu regeln (Heizungssteuerung), so sollte dies über eine Schnittstelle möglich sein. Ein einzelnes User-Interface, beispielsweise in einer SmartPhone App, sollte genügen um alle Elemente steuern zu können.

Erst wenn die Smart Home Hersteller mit den verschiedenen Service-Anbietern gemeinsam ein passendes Konzept erarbeiten, in welchem sich diese, eigentlich rudimentären Ansprüche verwirklichen lassen, wird das Smart Home bei einer breiten Bevölkerungsschicht akzeptiert und somit in den Konsum eingebunden werden.

Quelle: What Do Iot And Smart Home Device Makers Need To Know In Order To Connect Their Devices To The Web | HomeToys

 

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