SMART HOME WIRD ZENTRALES THEMA DER IFA 2014

Vom 5. bis 10. September 2014 öffnet die Funkausstellung IFA 2014 in Berlin ihre Pforten und zeigt, dass das vernetzte Zuhause keine Zukunftsmusik ist, sondern Realität. Hier präsentieren zahlreiche Hersteller ihre vernetzbaren Smart Home Geräte und von überall per Smartphone oder Tablet PC steuerbaren Hausgeräte und Unterhaltungselektronik. Eines der Themen, die auf der IFA 2014 heiß diskutiert werden, sind Smart Home Systeme und Smart Home Geräte, die lieferbar, bezahlbar und auch für den Laien intuitiv umsetzbar sind.

 

IFA 2014: Schule@IFA

IFA 2014: Schule@IFA

 

Leben in Smart Home – die Steuerung nach Maß

Unterwegs per Smartphone die Waschmaschine oder den Geschirrspüler starten, die Heizung auf die gewünschte Temperatur einstellen oder die Beleuchtung regulieren – Smart Home ist keine Zukunftsmusik mehr. Immer mehr – auch branchenübergreifende – Hersteller schließen sich zusammen, um intelligente Lösungen im Bereich Usability, Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz zu bieten. Gemanagt wird das Smart Home über eine zentrale Steuereinheit, die über einen herkömmlichen Router per Funk mit dem Internet verbunden wird.

Smart Home ist das, was das Leben leichter, intelligenter machen wird. Viele Innovationen, die auf IFA 214 präsentiert werden, wollen diesem Motto gerecht werden. Die Smart Home Vision: Eine einfache Steuerungstechnik, die es ermöglicht, herstellerübergreifend Haus- und Lifestyle-Geräte zu einem einfach zu bedienbaren, unter einander vernetztem System zusammenzufassen, das modular aufgebaut ist und daher jederzeit nachrüstbar.

Smart Home verbindet nicht nur Hausgeräte, Anwendungen und Gewohnheiten mit- und untereiander, sondern bietet durch die Integration vieler Komponenten Anreiz, sein eigenes Smart Home zu schaffen: angefangen mit der Kaffeemaschine, die Ihren Kaffee frisch gebrüht hat, bevor Sie aus Ihrem Bett steigen, bis hin zur Heizung, die kurz bevor Sie nach Hause kommen, die Räume auf Ihre Wohlfühltemperatur eingestellt hat.

 

Einheitliche Standards müssen geschaffen werden

Was früher Lippenbekenntnisse vieler Hersteller war, ist heute zu einer Notwendigkeit geworden, damit das Smart Home keine Zukunftsmusik bleibt. Einheitliche Standards müssen geschaffen werden, damit es mit der Kommunikation klappt, so Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsvorsitzender des Branchenverbands gfu. Gleichzeitig präsentierte er eine europaweite Studie zum Thema „Werden wir immer smarter?“. Den Ergebnissen zufolge besitzen 86 Prozent aller Befragten einen Flachbilds-Fernseher, 38 Prozent davon sogar einen Smat-TV. Für viele waren die im Smart-TV integrierten, internetbasierten Zusatzdienste sogar das entscheidende Kaufkriterium.

Die Studie macht deutlich, dass sich das Konsum- und Kaufverhalten vieler Deutschen im Wandel befindet. Rund 72 Prozent der Befragten nutzen regelmäßig die internetbasierten Dienste, wie Mediatheken. Dennoch gibt es auch Skeptiker: Rund 26 Prozent der Befragten zeigten eine ablehnende Haltung dem Smart Home System gegenüber und äußerten Bedenken in Bezug auf die Sicherheit sowie Datenschutz.

 

Smart Home auf dem Vormarsch

Zwar ist das vernetzte Leben kein Neuland mehr, das Smart Home aber sehr wohl. Laut Hans Wienands von Samsung sind die Vorteile von Smart Home Lösungen den meisten Konsumenten nicht bewusst, vielen ist aber der Begriff nicht geläufig.

Intuitiv bedienbare Systeme sind daher gefragt. Vorangetrieben wird die intelligente Vernetzung von Wohnungen und Häusern durch die zunehmende Verbreitung von Tablets, Smartphones und PCs, da bereits heute Geräte, wie der Fernseher oder Haustechnikprodukte, auf dem Markt sind, die sich komfortabel per App steuern lassen.

Weiterführende Informationen zur IFA 2014 

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