Triple-Play: Die Zukunft von Multimedia

Fast kein Haushalt in Deutschland kommt derzeit ohne einen Internetanschluss aus, die meisten nutzen zusätzlich auch noch das Kabel-TV, um ein möglichst großes Multimediangebot zu erhalten. Das bedeutet grundsätzlich zwei verschiedene Verträge, einen Telefonievertrag und den entsprechenden Kabel-TV-Vertrag. Das kann mitunter schon lästig sein. Die passende Alternative wäre in diesem Fall ein Gesamtpaket über Internet, Telefon und TV – Triple-Play.

 

Multimedia Logo

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Triple-Play verändert den Markt

Triple-Play antwortet auf die Bedürfnisse des Kunden und bedeutet gleichzeitig auch erhebliche Veränderungen und Bewegungen für den Kommunikations- bzw. Multimediamarkt. Einerseits rüsten die Kabel-TV-Betreiber ihre Netze für das Kabelinternet und die Kabeltelefonie auf. Durch den Ausbau von breitbandiger IP-basierter Zugänge treten aber auch Telekommunikationsanbieter in direkte Konkurrenz. Diese bauen daher ihre Netze für das IPTV oder den Video-on-Demand-Service aus.

Diese Entwicklung findet in Deutschland seit ein paar Jahren statt. Als erste startete die Telekom 2006 mit dem Triple Play Angebot. Andere größere Anbieter wie Vodafone, 1und1 oder Unitymedia sind nachgezogen.

 

Chancen und Perspektiven

Sicherlich ist die vereinfachte Organisation eines Multimedia-Pakets ein erheblicher Vorteil. Abrechnung und Service laufen über einen Vertrag, d.h. bei einer Störung müssen nicht mehrere Ansprechpartner kontaktiert werden.

Mitunter kann so ein Kombivertrag auch eine finanzielle Ersparnis sein. Schließlich muss man nicht mehr zwei Einzelverträge bezahlen, sondern kann durch die Zusammenlegung einen entscheidenden Preisvorteil erhalten.
Da für Triple-Play bestimmte Bandbreiten notwendig sind, kann man bei Abschluss eines solchen Tarifs mit einer besseren und schnelleren Internetverbindung rechnen. Auch kann ein vergrößertes TV-Programm und die Möglichkeit auf Video-on-Demand ein weiterer Anreiz sein.

 

Was bei Triple-Play zu beachten ist

Dennoch sollte man als Verbraucher beachten, dass sich das Angebot erst im Anfangsstadium befindet und noch keineswegs die breite Masse anspricht. Entscheidet man sich für das Triple-Play, sollte man vorher einige Dinge beachten. Der Anbieter muss nach dem vorliegenden Anschluss gewählt werden. Allerdings sind nicht alle Tarife überall in Deutschland verfügbar. Manchmal ist man durch den Wohnort an einen bestimmten Anbieter gebunden.

Deshalb sollten Sie vorher die Verfügbarkeiten prüfen und dann ggf. die verschiedenen Anbieter miteinander vergleichen. Diese Prüfung kann bequem von Zuhause im Internet durchgeführt werden. Neben der Verfügbarkeit sollten Sie sich auch über Ihre Bedürfnisse im Klaren sein. Nur wer wirklich alle drei Kommunikationsdienste regelmäßig in Anspruch nimmt, für den ist Triple-Play eine durchaus zu empfehlende Alternative. Wenn man sich zwischen einem Angebot über DSL- oder einen Kabelanschluss entscheiden kann, lohnt auch die Überlegung zwischen schnellem Internet oder einer größeren Senderauswahl. In jedem Fall sollten Sie sich Zeit nehmen, denn nicht immer das günstigste Angebot auch das passende.

 

Kritik

Allerdings gibt es auch Kritiker an dieser neuen Angebotserweiterung. Sollte eine Störung oder Ausfall eines der Komponenten vorliegen, so würden automatische alle Kommunikationswegen nicht mehr funktionieren. Wie immer bei neueren Technologien ist auch der Datenschutz ein wichtiges Thema, denn über den Provider können die TV-Kabelanbieter das Fernsehverhalten ihrer Kunden nachvollziehen.

 

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