Twilio Programmable Wireless – der IoT Service von Twilio und T-Mobile

Unter dem Mantel des Internet of Things vernetzen sich auch die Giganten der Technologie- und Kommunikationsbranche weiter. Wie in den vergangenen Tagen angekündigt wurde, soll ein Zusammenschluss zwischen dem US-Zweig von T-Mobile und Twilio völlig neue Möglichkeiten für das Internet der Dinge offenbaren.

 

Smarte Technologie

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Kommunikation via SMS, Mail und Co zwischen einzelnen Geräten

Der Zusammenschluss beider Unternehmen wurde auf der Entwicklerkonferenz „SIGNAL“ verkündet. Ein passender Ort, denn die Produktpalette von Twilio richtet sich nicht an den Endverbraucher, sondern stattdessen an Entwickler, die auf die neue IoT-Schnittstelle zurückgreifen können. Diese ermöglicht eine Vielfalt an unterschiedlichen Funktionen, die sich allesamt um die Vernetzung einzelner Geräte im Smart Home drehen. Der Kommunikationsriese T-Mobile kommt hier ins Spiel: die neue Plattform soll es Entwicklern erleichtern, fortan auch mobile Schnittstellen für das Senden von Daten, SMS und Co zu entwickeln. Weiterhin wird so die Vielfalt der unterstützten Geräte erweitert, zum Beispiel um moderne, automatisierte Fahrzeuge, Außensensoren oder Dronen. Diese Komponenten könnten Informationen aufgreifen und diese über den IoT-Service dann an den T-Mobile- und Twilio-Dienst weitersenden, welcher im Anschluss die erwähnten mobilen Kommunikationsmöglichkeiten offeriert.

Der Ankündigung nach wird T-Mobile die dafür notwendigen SIM-Karten zur Verfügung stellen – der angegebene Preis hierfür beläuft sich auf 2 US-Dollar pro Monat und je verbundenem Gerät. Die T-Mobile- und Twilio-Preisgestaltung ist damit weitestgehend mit der von Hologram und Vodafone, zwei direkten Konkurrenten, zu vergleichen. Übertragene Daten werden pro Megabyte bereits ab 10 US-Cent berechnet, alternative Abrechnungsmodelle umfassen unter anderem 25 US-Dollar für das erste übertragene Gigabyte und 15 US-Dollar für alle weiteren nachfolgenden Gigabytes.

 

Kommunikation und IoT-Services modernisieren

Twilio hat mit der Kooperation bereits einige Vorhaben und Anwendungsgebiete in Planung. CEO Jeff Lawson verkündete dazu unter anderem, ein Einsatz in Smartwatches ohne angeschlossenes Smartphone oder in automatisierten, zum Internet verbundenen Automobilen wäre durchaus denkbar. Auch die Industrie und das verarbeitende Gewerbe könnten von den neuen Möglichkeiten und einer zusätzlichen Schnittstelle profitieren. Ziel sei es im Hause Twilio nach wie vor, das Internet of Things und Kommunikation als solches nachhaltig zu verbessern. Kooperationen wie die mit T-Mobile seien dafür notwendig und bieten letztlich allen Beteiligten signifikante Vorteile.

Für den M2M-Sektor (Machine to machine communications) ist der Einstieg eines Netz- und Telekommunikationsanbieters keinesfalls eine Neuheit. Noch bevor T-Mobile im IoT aktiv wurde, veröffentlichten sowohl Verizon als auch AT&T ihre eigenen IoT-Dienste. Beide haben sich dabei aber auf ihre eigene Expertise verlassen – T-Mobile hingegen kooperieren mit einem im Smart Home Sektor bereits erfahrenen Unternehmen.

Weitere Informationen zu Twilio erhalten Sie auf Twilio.com

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