ValueWalk Infografik: Das Smart Home der Zukunft

Sprachsteuerung, Sensoren und künstliche Intelligenz drängen schon heute in unseren Alltag. Im Smart Home der Zukunft werden sie unser Leben angenehmer machen. Welche Hindernisse gilt es auf dem Weg zu einem technikgestützten Wohnen zu überwinden?

 

Im Smart Home wohnt man intelligent, sicher und bequem

Im Smart Home wohnt man intelligent, sicher und bequem

 

Smart gewinnt

Kaum eine Produktneuheit kommt heute noch ohne den Namenszusatz „smart“ auf den Markt. Angefangen bei Smartphones über smarte Küchengeräte bis hin zu smarten Autos. Von smarten Städten und smarten Stromnetzen ist die Rede, selbst vor smarten Mülleimern macht der Trend nicht Halt. Quell dieser immer neuen Produktflut ist das so genannte „Internet der Dinge“. Dieses rüstet einst simple Objekte mit neuen Funktionen aus: Sie lassen sich über das Mobiltelefon steuern, automatisieren oder orientieren sich an den Vorlieben ihrer Benutzer. Über die kommenden Jahre wird diese smarte Revolution unseren Alltag auf den Kopf stellen. Schließlich zieht sie bereits in unseren höchstpersönlichen Raum ein, in unsere Wohnungen und Häuser.

 

Auf dem Weg zum intelligenten Wohnen

Dabei dürfte so manchem gar nicht bewusst sein, dass am Smart Home, in dem Licht, Heizung sowie elektronische Geräte zentral gesteuert werden, bereits seit den 1960er Jahren entwickelt wird. Als Großvater unserer heutigen Technologien könnte der ECHO IV bezeichnet werden: Eine riesige Maschine, die Geräte sowie Raumtemperatur kontrollieren und sogar Einkaufslisten erstellen konnte. Doch erst seit dem Siegeszug des Smartphones sowie diversen Standards, die unsere Telefone mit den Geräten zuhause kommunizieren lassen, hat sich die Idee des Smart Homes tatsächlich durchgesetzt.

Im Jahr 2014 nutzten bereits 100 Millionen Haushalte weltweit smarte Produkte, bis 2018 wird sich diese Zahl voraussichtlich verdoppeln. Besonders beliebt bei den Konsumenten sind Thermostate, die die Raumtemperatur selbständig steuern, automatisch geschaltete Außenbeleuchtung sowie Türschlösser, die sich aus der Ferne verriegeln lassen. Für die große Mehrheit ist es jedoch das Thema Sicherheit, das sie zum Kauf eines Smart Home-Systems bewegt.

 

Neurio Smart Home Box

 

Visionen von morgen, Technologien von heute

Künftig werden unsere Häuser noch mehr für uns tun können. Sie werden bestens über unsere Gewohnheiten und Vorlieben Bescheid wissen, unsere Umgebung an Stimmung, Bedürfnisse, Körpertemperatur oder Musikgeschmack anpassen. Klingt nach Science Fiction? Keineswegs, tatsächlich ist eine solche Vision gar nicht weit vom aktuellen Stand der Technik entfernt: Bereits heute ermöglicht Stimmerkennung die einfache Steuerung von Geräten,  es gibt Haushaltsgeräte, die sich aus der Ferne steuern lassen, Lampen, die Helligkeit und Farbe selbständig anpassen, Heizungen, die sich nach der Außentemperatur richten, intelligente Türschlösser, die ihren Besitzern automatisch öffnen und Sprinkleranlagen, die den Garten anhand von Wetterdaten wässern. Wieso sind unsere Häuser also noch nicht so smart, wie sie sein könnten?

Zu den größten Barrieren, die uns vom Haus der Zukunft trennen, zählt die überwältigende Zahl von Produkten. Aktuell ist der Markt für smarte Produkte so hart umkämpft, dass Käufer kaum absehen können, welches Produkt für längere Zeit bestehen wird. Dazu kommt das Fehlen von Standards, die es bräuchte, um all diese Produkte zusammen arbeiten zu lassen. Konsumenten fehlt die Kenntnis, was bereits heute im Smart Home möglich ist. Stattdessen überwiegt die Sorge um die Sicherheit der Produkte sowie der eigenen Daten. Und schließlich wirkt auch der hohe Anschaffungspreis abschreckend auf viele Interessenten. Allen Problemen zum Trotz ist das Internet der Dinge schon längst Realität geworden. Es begegnet uns in den Geräten, die wir täglich bei uns tragen, in unseren Autos, bei der Arbeit und mehr und mehr auch in unserem Zuhause.

 

Das Smart Home der Zukunft @ValueWalk.com

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