Vivint Ping – Two-Way Kamera, die das Smart Home revolutionieren soll

Unter dem Namen „Vivint Ping“ veröffentlichen die Smart Home Experten von Vivint eine neue Kamera, die als echter Vorreiter in ihrer Klasse dienen soll. Statt herkömmliche Intercom-Kommunikation zwischen Kamera/Anlage und Person zu erlauben, soll mit Vivint Ping erstmals eine echte Two-Way-Kommunikation auf Knopfdruck möglich werden. Vorgestellt wurde das neue Produkt auf der Fachmesse CES 2016 in Las Vegas, Nevada. Hier verkündeten Vivint, die Ping-Kamera resultiert vor allem aus studierten Verhaltensweisen ihrer eigenen Kundenbasis.

 

Abbildung der Vivint Ping Camera mit Two-Way-Kommunikation

Vivint Ping Camera mit Two-Way-Kommunikation @vivint.com

 

Two-Way-Kommunikation ganz einfach auf Knopfdruck

Um die Two-Way-Kommunikation in der Praxis zu ermöglichen, besitzt die Vivint Ping Kamera einen weiteren Knopf an der Oberseite der Kamera. Wird dieser von einem Anwender gedrückt, oder auch „gepingt“, wird ein Signal an einen weiteren Empfänger ausgesendet, welcher dieses beispielsweise auf seinem Tablet oder einem Smartphone erhält. Von da aus kann dann ein Two-Way-Kommunikations Gespräch gestartet werden, welches aufgrund der Vivint Ping Kamera auch mit entsprechendem Bild gesendet wird. Um eine entsprechend hohe Qualität zu gewährleisten, besitzt die Kamera mehrere verbaute Mikrofone, die unter anderem Umgebungsgeräusche und störendes Echo verhindern sollen.

Als Indoor-Kamera gestalten sich die Anwendungsbereiche für die Vivint Ping Kamera ausgesprochen vielfältig. Unter anderem können zum Beispiel Senioren einfach mit Pflegern oder Familienmitgliedern kommunizieren, aber auch Kinder können an die eigenen Eltern oder großen Geschwister jederzeit eine Anfrage via „Ping“ aussenden, um unmittelbar danach ein Gespräch zu initiieren. Vorteilhaft ist die Kamera damit vor allem in größeren Häusern, die von mehreren Familienmitgliedern bewohnt werden. Auch ein Einsatz in Büroräumen ist aber durchaus denkbar.

 

 

Technische Merkmale der Vivint Ping Indoor Kamera

Die Vivint Ping Kamera ist in der Lage Videos in 1080p HD Qualität zu streamen. Zugleich erlaubt sie ein Sichtfeld von insgesamt 140 Grad. Sie kommt mit Infrarot-LEDs, um auch bei Nacht noch ein hilfreiches Element im Haushalt zu sein. Wird sie im automatisierten Betrieb verwendet, beispielsweise als Indoor-Überwachungselement, greift die Vivint Ping Kamera auf die hauseigene Analytics-Software zurück. Diese analysiert Bewegungs- und Verhaltensmuster und zeichnet daher nur dann Material auf, wenn die Analytics-Software eine potentielle Gefahrensituation oder eine Anomalie identifiziert hat. Aktuell wird sie in Betrieb gesetzt, wenn jemand den Raum mit der Vivint Ping Kamera betritt oder wenn in der Nähe/im Raum die Lichter angeschaltet werden.

Wer auch im Urlaub, von unterwegs aus oder im Büro das eigene Zuhause überprüfen möchte, kann das über die Vivint Cloud, in der 20-Sekunden lange Clips automatisiert hochgeladen werden. Die Cloud speichert aufgezeichnetes Videomaterial bis zu 45 Tage und kann mit entsprechenden Login-Daten von überall aus abgerufen werden. Wem die Speicherdauer von 45 Tagen nicht ausreicht, kann diese kostenpflichtig erweitern lassen. Ansonsten sind die Funktionen der Cloud aber im Preis der Vivint Ping inbegriffen. Als Bestandteil der Vivint Smart Home Reihe, kann sich die Ping Kamera selbstredend auch mit dem Vivint Sky Smart Home verbinden. Dann ergeben sich weitere Synergien. Beispielsweise reagiert die Vivint Ping Kamera automatisch, wenn im Haus ein Alarm im Sky System ausgelöst wird.

 

Weitere Partnerschaften in Planung

Vivint Ping soll im zweiten Quartal 2016 veröffentlicht werden – anfänglich wahrscheinlich ausschließlich im amerikanischen Raum. Der Preis ist zum aktuellen Zeitpunkt (Januar 2016) noch unbekannt. Vivint ließen jedoch bereits verkünden, dass sie die Ping-Kamera durch effiziente Partnerschaften weiter stärken möchten. Aktuell befindet sich das Unternehmen in laufenden Gesprächen mit Amazon, um eine Synergie zu Amazon Echo herzustellen. Das würde die Sprachsteuerungsoptionen noch einmal zusätzlich erweitern.

 

Fazit

Die Vivint Ping Kamera wird sich kaum für jeden Haushalt lohnen. Als Indoor-Kamera, Security-Element und zugleich Kommunikationswerkzeug zeigt sie ihre wahre Stärke erst in geräumigen Häusern. In einer klassischen Wohnung kann sie ihre Vorzüge hingegen kaum ausspielen. Auch den Preis gilt es aktuell noch abzuwarten.

Weitere Informationen zur Vivint Ping Kamera erhalten Sie auf vivint.com

 

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