Vivoactive HR – Ein Fitness-Tracker, der dem Herzen folgt

Mitte 2015 erreichte die Garmin Vivoactive beim Chip.de-Test die vollen 100 % und führt seither die Fitness-Tracker-Bestenliste an. Doch wie lange noch? Der Schweizer Hersteller bringt bereits in wenigen Wochen mit der verbesserten Vivoactive HR den potenziellen Thronfolger auf den Markt.

 

Der vivoactive HR Fitness-Tracker von Garmin

vivoactive HR von Garmin

 

3-in-1-Hybrid: Herzhafte Mischung aus GPS-Sportuhr, Activity-Tracker und Smartwatch

Der Zusatz „HR“ steht für den rückseitig verbauten „Heart Rate“-Sensor: Dieser misst direkt an Ihrem Handgelenk die Herzfrequenz, die unter anderem als Berechnungsgrundlage für den Kalorienverbrauch dient – beim Vorgänger ist dazu ein Brustgurt vonnöten. Auch optisch, haptisch und technisch gibt es Unterschiede: Die 30 x 57 x 12 mm große Vivoactive HR ist schmaler, länger, dicker und mit rund 48 g ein Viertel schwerer. Der Farb-Touchscreen löst weiterhin in 205 x 148 Pixeln auf, doch der Akku hält anstatt drei Wochen nur noch eine, die sich bei aktiviertem GPS-Modul auf 13 Stunden reduziert. Halb so schlimm, der Beschleunigungssensor zählt auch ohne GPS-Unterstützung jeden Schritt und der barometrische Höhenmesser jedes erklommene Stockwerk. Auf Wunsch verfolgt Sie die Vivoactive HR sogar bis in den Schlaf, um Ihnen am nächsten Morgen Ihre nächtlichen Bewegungs- und Ruhephasen zu veranschaulichen.

 

 

Umfassendes Sportpaket: Paddeln, Putten und Pistenspaß

Die vorinstallierten Sport-Apps betreffen Gehen/Laufen, Radfahren, Golfen, Skifahren/Snowboarden, Langlaufen, Schwimmen, Rudern und – aufgepasst – Stand-Up-Paddle-Boarding (zu deutsch nicht mehr ganz so beeindruckend: Stehpaddeln). Dabei registriert die bis zu 50 Tiefenmeter wasserdichte Vivoactive HR Ihre Ruderfrequenz und errechnet beim Längenschwimmen Ihren SWOLF-Wert (Zeit plus Anzahl der Schwimmzüge pro Länge). Ob unterwegs auf dem Rad, den Skiern, dem Snowboard oder zu Fuß, permanent werden kompetitive Werte wie Zeit, Distanz, Geschwindigkeit oder Pace erfasst und nach dem Training übersichtlich dargestellt. Beim Golfen zählt die Vivoactive HR nicht nur Ihre Schläge und misst deren jeweilige Weite, sondern gewährt Zugriff auf über 40.000 Golfplatzkarten: Ist Ihr Course dabei, behalten Sie dessen Grün auf Ihrem Armgelenk stets im Visier.

 

Abbildung des vivoactive HR Fitness-Tracker

vivoactive HR Fitness-Tracker @youtube.com

 

Smartwatch-Multifunktionen: Analyst, Motivator und Nachrichtenbote in einem

Gekoppelt an Ihr Smartphone, synchronisiert sich die Vivoactive HR in regelmäßigen Abständen mit Garmin Connect. Diese kostenlose Analyse-App Garmin Connect (für iOS und Android) erkennt Ihre Leistungsgrenze und motiviert Sie dazu, diese auszureizen und somit schrittweise auszuweiten. Außerdem vibriert die Fitnessuhr bei eingehenden Anrufen, SMS, E-Mails oder Social-Media-Benachrichtigungen und lässt sich über den Connect-IQ-Store mithilfe von verschiedenartigen Zifferblättern, Datenfeldern, Apps und Widgets individuell gestalten. Bei all diesen Möglichkeiten fehlt eigentlich nur noch die Protagonistin: Die Vivoactive HR erscheint planmäßig noch im ersten Quartal 2016, ist bereits im firmeneigenen Onlineshop zu finden und kostet dort in schwarzer Standard- oder XL-Ausführung 269,99 EUR. Weitere Informationen erhalten Sie auf Vivoactive HR.

 

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